Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag

Wirtschaft

Globalfoundries, Bombardier, SolarWorld, Siemens: Wenn Leuchttürme stürzen, wird‘s in ganzen Regionen finster. Sachsens Regierung verlässt sich auf Großunternehmen, die aber nur als verlängerte Werkbänke hier sind. Statt krisenanfälliger Monostrukturen wollen wir kleine und mittelständische Betriebe fördern. Ihnen fehlen oft Geld und Personal, um zu forschen und so innovativ zu sein, wie sie es sein könnten.

Anstatt Steuergeld in Großbetriebe zu pumpen, wollen wir Darlehen an Start-Ups, kleine und mittlere Unternehmen geben, sofern gute und sichere Jobs entstehen. Zurückfließende Mittel können neue Projekte stützen, Hochschulen Forschungsdefizite ausgleichen. Mehr öffentliche Investitionen können die Wirtschaft weiter ankurbeln. Das belebt den Binnenmarkt, macht höhere Löhne möglich. Leiharbeit oder Werkverträge wollen wir zurückdrängen. Beim Breitband-Ausbau muss mehr passieren.

Große Firmen fallen manchmal aus.
Das ist schlecht für die ganze Region.

Die Regierung in Sachsen verlässt sich auf große Firmen.
Diese Firmen machen hier nur einfache Arbeit.

Wir wollen kleine und mittlere Firmen fördern.
Diese Firmen sind sicherer und besser für die Region.

Kleine Firmen haben oft zu wenig Geld und Personal.
Sie können deshalb nicht gut forschen und neue Ideen machen.

Wir wollen kein Geld an große Firmen geben.
Wir wollen Geld an neue Firmen und kleine Firmen geben.

Das Geld bekommen Firmen, wenn sie gute und sichere Jobs schaffen.

Das Geld, das zurückkommt, hilft neuen Projekten.
Hochschulen können so besser forschen.

Mehr Geld vom Staat hilft der Wirtschaft.

Das hilft dem Markt im Land.
Die Löhne können steigen.

Wir wollen weniger Leih-Arbeit und Werk-Verträge.

Der Ausbau vom schnellen Internet muss schneller gehen.

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Stefan Hartmann

stellv. Fraktions­vorsitzender
Sprecher für Struktur­entwicklung, Verkehr, Wirtschaft, Umwelt, Klima, Digitali­sierung

Stefan.Hartmann@slt.sachsen.de

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