Noch immer brauchen Zehntausende Bürgergeld, weil ihr Lohn nicht reicht – Arbeit gerecht bezahlen!
In Sachsen müssen weiterhin zehntausende Menschen ergänzend Bürgergeld beziehen, weil sie von ihrem Arbeitslohn nicht leben können. 2025 waren insgesamt 35.710 Menschen gleichzeitig erwerbstätig und im Bürgergeldbezug – davon 28.164 in abhängiger Beschäftigung und überwiegend in Teilzeit, die übrigen selbstständig. Die Betroffenen arbeiten vor allem im Bereich Reinigung, in der Logistik sowie der Gastronomie.
Es ist ein Unding, dass immer noch so viele Menschen im Freistaat zum Amt gehen müssen, obwohl sie arbeiten. Zwar waren es 2025 etwas weniger als 2024, aber es gibt keinen Grund zur Entwarnung. Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Beschäftigten einen guten Lohn vorenthalten, werden so von den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern alimentiert. Das ist ungerecht! Arbeit darf nicht arm machen. Deshalb muss die Minderheitskoalition endlich das Vergabegesetz überarbeiten. Es muss staatliche Aufträge künftig an gute Tariflöhne binden. Die Tarifbindung muss steigen, mehr Tarifverträge sollten allgemeinverbindlich werden. Ohne gute Einkommen gewinnt kein Betrieb Fachkräfte.
Viele Menschen in Sachsen brauchen Bürger-Geld.
Sie verdienen zu wenig Geld mit ihrer Arbeit.
Sie können von ihrem Lohn nicht leben.
Im Jahr 2025 haben 35 710 Menschen Bürger-Geld bekommen.
Sie haben gleichzeitig gearbeitet.
28 164 Menschen hatten einen festen Job.
Die meisten arbeiten nur wenige Stunden am Tag.
Die anderen sind selbstständig.
Die Menschen arbeiten oft in der Reinigung.
Sie arbeiten in der Logistik.
Viele arbeiten in der Gastronomie.
Es ist schlecht, dass so viele Menschen Bürger-Geld brauchen.
Sie müssen zum Amt gehen, obwohl sie arbeiten.
2025 waren es weniger als 2024.
Aber das Problem ist noch da.
Unternehmer und Unternehmerinnen zahlen zu wenig Lohn.
Die Menschen bekommen dann Bürger-Geld von anderen Menschen.
Das ist nicht gerecht.
Arbeit darf nicht arm machen.
Die Regierung muss das Gesetz ändern.
Das Gesetz regelt, wie der Staat Aufträge vergibt.
Der Staat soll nur Firmen Aufträge geben, die gute Löhne zahlen.
Mehr Firmen sollen Tarif-Verträge haben.
Tarif-Verträge sind Abmachungen über Löhne und Arbeits-Zeiten.
Ohne gute Löhne finden Firmen keine Fach-Kräfte.
Fach-Kräfte sind Menschen mit viel Wissen und Können.
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