Auch im Wirtschaftsministerium hat man jetzt gemerkt, dass es zu heiß ist – besser spät als nie
Wirtschaftsminister Dirk Panter informiert heute darüber, dass sein Ministerium Kommunen und weitere Berechtigte mit Fördermitteln für Hitzeschutzmaßnahmen unterstützt. Offenbar hat man jetzt auch im Wirtschaftsministerium gemerkt, dass es zu heiß ist.
Nach Wochen mit Extremtemperaturen und entsprechender Berichterstattung informiert die Staatsregierung jetzt über die bescheidenen Möglichkeiten, Fördermittel für Hitzeschutz zu beantragen, und appelliert, Anträge zu stellen. Das hätte längst passieren müssen und wirkt jetzt fast ein wenig verzweifelt. Es ist ein Armutszeugnis, dass der Großteil der Fördermittel noch verfügbar und nicht schon längst bewilligt ist. Das dürfte auch daran liegen, dass Antragsstellerinnen und Antragsteller – meist Kommunen – teils beträchtliche Eigenmittel aufbringen müssen. Auch wenn es im Herbst wieder kühler wird, bleibt das Thema Hitzeschutz einer der Hauptaspekte, unter dem wir den Haushaltsentwurf der Staatsregierung betrachten werden.
Extrem hohe Temperaturen sind belastend und für viele Menschen lebensgefährlich. Die Anpassung an die Klimaerhitzung ist eine Aufgabe für die nächsten Jahrzehnte. Trinkwasserbrunnen, Verschattung, Sprühnebelanlagen und kühle öffentlich zugängliche Aufenthaltsräume sind nur erste Symptomkorrekturen, die dringend nötig sind, aber nicht ausreichen. Die Staatsregierung muss mit einem landesweiten Hitzeaktionsplan für die nötige Koordination sorgen – über unseren Antrag wird der Landtag bald beraten. Langfristig wirken nur Entsiegelung, Begrünung, Stadtumbau und vor allem die Umstellung auf erneuerbare Energieträger.
Das Wirtschaftsministerium hilft jetzt bei Hitzeschutz.
Es gibt Geld für Kommunen und andere Gruppen.
Das Ministerium hat erst spät erkannt, dass es zu heiß ist.
Fördermittel für Hitzeschutz
Die Staatsregierung sagt, man kann jetzt Geld beantragen.
Viele Fördermittel sind noch frei.
Das ist schlecht, weil es schon lange heiß ist.
Viele Kommunen müssen eigenes Geld geben.
Das macht es schwer, Geld zu bekommen.
Hitzeschutz ist wichtig
Hohe Temperaturen sind gefährlich für Menschen.
Wir müssen uns an die Hitze anpassen.
Trinkwasserbrunnen und Schatten helfen etwas.
Es gibt auch kühle Räume für alle.
Diese Maßnahmen reichen aber nicht aus.
Langfristige Lösungen
Die Regierung soll einen Plan gegen Hitze machen.
Der Landtag spricht bald über unseren Plan.
Wir brauchen mehr Grün und weniger Asphalt.
Die Stadt muss sich umbauen.
Wir müssen auf erneuerbare Energie umsteigen.
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