Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag

Rente

Bei uns gibt es eine Million Altersrentnerinnen und Altersrentner. Viele kommen kaum über die Runden. Immer mehr Menschen droht ein „Unruhestand“, in dem sie sich bis zum Sterbebett fragen müssen: Reicht das Geld? Tausende haben jetzt schon weniger Zeit für Kinder und Enkel, weil sie arbeiten müssen. Langzeitarbeitslose werden massenhaft mit Kürzungen zwangsverrentet. Auch kleine und mittlere Renten werden in zunehmendem Maße besteuert. Und alle sollen Rentenkürzungen hinnehmen, indem sie länger arbeiten.

Die gesetzliche Rentenversicherung bietet allen ein gutes Auskommen – wenn alle mitmachen. Schluss mit den Extrawürsten für einzelne Gruppen wie Abgeordnete oder Beamte! Besserverdienende sollen nicht mehr von der „Beitragsbemessungsgrenze“ profitieren, sondern für ihr gesamtes Einkommen Beiträge entrichten. Und: Soziale Lebensleistungen wie Kindererziehung und Pflege sollen sich auszahlen. Unrecht, das die „Rentenüberleitung“ gebracht hat, wollen wir beheben.

Bei uns gibt es eine Million Altersrentner und Altersrentnerinnen.
Viele haben zu wenig Geld zum Leben.
Viele fragen sich bis zum Tod: Reicht das Geld?

Viele Rentner und Rentnerinnen arbeiten noch.
Sie haben weniger Zeit für Kinder und Enkel.
Langzeitarbeitslose müssen oft früher in Rente gehen.
Sie bekommen dann weniger Geld.
Kleine und mittlere Renten werden mehr besteuert.

Alle sollen länger arbeiten.
Sie sollen Renten-Kürzungen akzeptieren.

Gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Renten-Versicherung soll allen genug Geld geben.
Alle müssen mitmachen.
Es soll keine Sonder-Regeln für Gruppen geben.
Zum Beispiel für Abgeordnete oder Beamte.

Menschen mit viel Geld sollen mehr Beiträge zahlen.
Sie sollen für ihr ganzes Einkommen zahlen.
Kinder-Erziehung und Pflege sollen sich lohnen.
Unrecht bei der Renten-Überleitung soll weg.

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Susanne Schaper

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Sprecherin für Soziales, Gesundheit, Inklusion/­Menschen mit Behinderungen, Tierschutz, Pflege, Tourismus

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