Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag

Kinder und Jugendliche

Klimawandel, Aufrüstung, Teuerung, Energiekrise: Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer krisenhaften Zeit auf. Umso wichtiger ist es, dass sie vor Ort einen Anlaufpunkt und jugendgerechte Gestaltungsräume finden, in denen sie ihren Interessen gemeinsam mit anderen nachgehen können und pädagogische Unterstützung erhalten. Junge Menschen brauchen echte Teilhabe und Mitbestimmung, denn nur so können sie sich einbringen. Damit dies möglich wird, wollen wir die Gesellschaft verändern. Wir setzen uns sowohl für ein Wahlalter ab 16 Jahren als auch für niedrigschwellige, aber institutionalisierte Beteiligungsangebote ein.

Gerade in Krisenzeiten steht der Freistaat in der Verantwortung, in die Zukunft junger Menschen zu investieren. Deshalb muss die Jugendpauschale, die das Land den Städten und Landkreisen gewährt, spürbar erhöht werden. Nur so kann es auch bei Dir um die Ecke mehr Angebote wie Jugendclubs, Jugendverbände, Streetwork und vielfältige Beratung für alle Lebensbereiche geben.

Jugendämter, Kinderschutz-Netzwerke und Beratungsangebote sind seit Jahren überlastet und müssen dringend gestärkt werden. Denn dort können junge Menschen bei familiären Problemen, aber auch deren Eltern kompetente und empathische Ansprechpersonen finden. Besonderes Augenmerk verdienen Familien, in denen Drogenmissbrauch vorkommt. Außerdem muss wieder stärker um Pflegeeltern geworben werden.

150.000 Kinder leben in Armut in Sachsen.
Viele Familien bekommen Geld vom Staat.
Armut macht das Leben schwer.
Kinder haben oft keine gute Ernährung.
Sie können nicht gut lernen oder spielen.

Armut macht Kinder oft einsam.
Sie haben weniger Chancen im Leben.

Kinderarmut in Sachsen

Sachsen braucht eine gute Statistik zu Kinderarmut.
Die Regierung soll einen Runden Tisch machen.
Dort sollen Lösungen für Kinderarmut entstehen.

Die Landesregierung soll in Berlin für Kindergrundsicherung kämpfen.
Das ist Geld für alle armen Kinder zum Leben.

Das Kindergeld soll steigen.
Kinder und Jugendliche brauchen eigenes Geld vom Staat.
Das Geld soll ihre Bedürfnisse zeigen.

Das Land soll Eltern mit wenig Geld helfen.
Es soll Kosten für Schul-Sachen und Schul-Bus übernehmen.
Die Jugendarbeit soll mehr Geld bekommen.

Jugendarbeit und Bildung

Sachsens Städte und Gemeinden brauchen mehr Geld für Jugendarbeit.
Das Land soll mehr Geld geben.
So gibt es mehr Treff-Punkte für Kinder und Jugendliche.

Es soll mehr Angebote für Beruf-Vorbereitung geben.
Schul-Sozial-Arbeit und Jugendarbeit sollen wachsen.
Kinder und Jugendliche sollen mitreden können.
Zum Beispiel in Kinder- und Jugend-Parlamenten.

Der öffentliche Nah-Verkehr soll bis zum Ende der Ausbildung kostenlos sein.
So können alle besser fahren.

Schutz für Kinder und Familien

Familien-Probleme sind für Kinder schlimm.
Gefahren wie Gewalt oder Vernachlässigung müssen früh erkannt werden.
Jugend-Ämter und Kinderschutz-Netzwerke brauchen mehr Geld.

Besonders wichtig sind Familien mit Drogen-Problemen.
Es soll mehr Pflege-Eltern geben.
Sie kümmern sich um Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben können.

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Juliane Nagel

Sprecherin für Wohnen, Antifaschismus, demokratische Gesellschaft, Kinder- und Jugendpolitik, Gleichstellungs- und Queerpolitik

Juliane.Nagel@slt.sachsen.de

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