Sommer, Sonne, Sparpläne? Jugendpauschale stärken und Jugendhilfe nicht kürzen!
Während sich viele in der Sommerpause befinden, beginnt bereits die Befassung mit dem Entwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028. In einer Zeit gesellschaftlicher und finanzieller Unsicherheit braucht die sächsische Kinder- und Jugendhilfe ein klares Signal: Die Jugendpauschale muss erhöht werden, anstatt bei der Jugendhilfe zu kürzen!
Die Belastungen für junge Menschen sind erheblich gestiegen. Kriegsangst, Inflation, Energiekrise, wachsender Leistungsdruck und Zukunftsängste prägen ihren Alltag. Studien zeigen, dass rund jeder fünfte junge Mensch psychische Auffälligkeiten aufweist – ein deutlich höherer Anteil als noch vor der Corona-Pandemie. Viele Familien mit Kindern können sich keinen Urlaub leisten und sind so auf die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit angewiesen.
Wer heute die Jugendhilfe kürzt, handelt unverantwortlich. Wir freuen uns deshalb, dass die Regierung unsere Forderung nach dem Ausbau der Jugendpauschale im Entwurf des Doppelhaushalts 2027/28 zumindest in Ansätzen umsetzen will. Mit einem Antrag fordern wir den konsequenten Ausbau der Jugendpauschale, mit der die vielfältigen Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugendschutz und Familienbildung in ganz Sachsen zur Hälfte finanziert werden. Jeder Euro, der in Jugendclubs, offene Angebote, Schulsozialarbeit und Bildung fließt, ist eine Investition in Räume für junge Menschen, in den sozialen Zusammenhalt und mehr Chancengerechtigkeit.
Auf der Bundesebene betreiben CDU/CSU und SPD unter Mitwirkung der Länder ein massives Programm zum Sozialabbau. Kürzungen beim Wohngeld oder die Einführung der Grundsicherung betreffen gerade junge Menschen in prekärer Lebenslage mit voller Wucht. Zudem ist die Aushöhlung von Rechtsansprüchen im Bereich der Eingliederungshilfe und bei Hilfen für junge Volljährige geplant. Eine moderate Erhöhung der Jugendpauschale kann massive Kürzungen in anderen Bereichen nicht ausgleichen. Zudem muss sicher sein, dass die kommunale Ebene ihren Beitrag zur Finanzierung der Jugendhilfelandschaft nicht absenkt.
Jugendhilfe stärken
Viele Menschen haben Sommer-Pause.
Die Arbeit an dem Plan für 2027 und 2028 beginnt.
Die Jugendhilfe in Sachsen braucht mehr Geld.
Die Jugendpauschale muss steigen.
Die Jugendhilfe darf nicht weniger Geld bekommen.
Probleme für junge Menschen
Junge Menschen haben viele Sorgen.
Sie haben Angst vor Krieg und Zukunft.
Die Preise steigen und Energie ist teuer.
Viele fühlen sich psychisch schlecht.
Viele Familien können keinen Urlaub machen.
Wichtiges Geld für Jugend
Wer Jugendhilfe kürzt, handelt falsch.
Die Regierung will die Jugendpauschale etwas erhöhen.
Wir wollen mehr Geld für die Jugendpauschale.
Das Geld hilft Jugend-Clubs und Schul-Sozial-Arbeit.
Das Geld hilft auch Familien und Jugendschutz.
Gefahr durch Sozial-Kürzungen
Die Regierung will Sozial-Hilfe kürzen.
Das trifft junge Menschen hart.
Rechte für junge Menschen sollen weniger werden.
Mehr Geld für Jugendpauschale reicht nicht aus.
Die Städte und Gemeinden müssen auch Geld geben.
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