Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag

Feuerwehr und Rettung

Notarztdienste bleiben unbesetzt, die Hilfsfrist wird zu oft überschritten, Wege ins Krankenhaus sind zu weit. Freiwillige Feuerwehrleute rücken mit veralteter Technik aus baufälligen Gerätehäusern aus. Wir wollen den Rettern helfen. LO, W50 und Co. sollen nur noch zu Festumzügen auf die Straße müssen. Eine sachsenweite Beschaffung könnte dabei helfen, Technik zu standardisieren und Preise zu senken.

Damit sich genug Personal für Notarztdienste findet, sind attraktive Arbeitszeitmodelle nötig. Kommunen sollen Rettungsdienstaufgaben wieder übernehmen dürfen, der Freistaat muss Rettungsdienste besser finanzieren. Mindestlohn- und Tariftreue-Standards sind einzuhalten. Die Beschäftigten sollen sich dauerhaft weiterbilden können, ihre Beschäftigungssituation muss familienfreundlicher werden. Ein dichtes, möglichst wohn- und ereignisortnahes Netz von Rettungswachen soll sicherstellen, dass die Hilfsfrist eingehalten werden kann. Jede Krankenhausschließung verschlechtert übrigens die Versorgung. Alle Standorte müssen erhalten bleiben, notfalls als Ganztags-Poliklinik mit Notaufnahme.

Die Linksfraktion fordert Berufsfeuerwehren in Städten mit mehr
als 30.000 Einwohnern sowie Standortwehren an den Rettungswachen, um die Schutzziele flächendeckend zu erreichen. Ein Investitionsprogramm soll die Freiwilligen Feuerwehren aufrüsten. Und: Die ehrenamtlichen Retter sollen neben einer angemessenen Aufwandsentschädigung auch einen Ehrenamts-Rentenpunkt bekommen.

Notarzt-Dienste sind oft nicht besetzt.
Die Hilfs-Zeit ist oft zu lang.
Die Wege zum Krankenhaus sind zu weit.

Freiwillige Feuerwehr-Leute haben alte Technik.
Sie arbeiten in alten Geräte-Häusern.

Hilfe für Retter

Wir wollen den Rettern helfen.
Die alten Fahrzeuge sollen nur noch bei Festen fahren.
Eine sachsen-Weite Technik-Beschaffung soll helfen.
So wird die Technik gleich und billiger.

Mehr Personal für Notarzt

Es braucht gute Arbeits-Zeit-Modelle.
Die Städte sollen wieder den Rettungs-Dienst machen dürfen.
Der Staat muss mehr Geld geben.

Mindest-Lohn und Tarif-Treue sind wichtig.
Die Beschäftigten sollen sich weiter-Bilden können.
Die Arbeit soll familien-Freundlich sein.

Es soll viele Rettungs-Wachen geben.
Sie sollen nah bei den Menschen sein.
So ist die Hilfs-Zeit kurz.

Kranken-Häuser sollen nicht schließen.
Alle Stand-Orte müssen bleiben.
Notfalls als Ganztags-Poliklinik mit Not-Aufnahme.

Berufs-Feuerwehr und Ehren-Amt

In Städten mit mehr als 30 000 Menschen soll es Berufs-Feuerwehr geben.
An den Rettungs-Wachen soll es Standort-Wehren geben.
So sind alle gut geschützt.

Es soll ein Programm für neue Geräte geben.
Die Freiwilligen Feuer-Wehren bekommen neue Technik.

Ehren-Amtliche Retter bekommen Geld für ihre Arbeit.
Sie bekommen auch etwas mehr Rente für das Ehren-Amt.

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Sprecher für Verfassung und Recht, Innen­politik, Kommunal­politik, Feuer­wehr, Rettungs­dienst, Bevölkerungs­schutz, Haushalts- und Finanz­politik

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