Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag

Braunkohle

Sachsens CDU klammert sich an die Kohleverstromung. Es geht aber nicht mehr darum, ob nach 2040 noch Kohle abgebaut wird. Die Frage ist: Sind die Menschen in den Revieren auf die Zeit danach vorbereitet, haben sie eine wirtschaftliche Zukunft – oder gibt es eine ökonomische Bruchlandung? Am Ende werden nicht Regierungen, sondern die Konzerne entscheiden, wann sie dieses Geschäftsfeld verlassen.

Wir wollen stabile Bedingungen für alle, deren Arbeitsplatz von der Kohle abhängt. Die bisherigen Kohlereviere können Modellregionen und Kompetenzzentren einer sauberen Energieversorgung werden – in diesen zukunftsträchtigen Industriezweigen arbeiten schon jetzt mehr Menschen als „in der Kohle“. Dazu muss der Freistaat erneuerbare Energiegewinnung und Speicherlösungen fördern, auch durch finanzielle Bürgerbeteiligung an Windkraftanlagen. Zudem sollte die Staatsregierung Sicherheitsleistungen von den Kohleunternehmen fordern, damit die Folgekosten des Abbaus nicht an uns allen hängenbleiben.

Die CDU in Sachsen will weiter Kohle nutzen.
Es geht nicht mehr darum, ob nach 2040 noch Kohle abgebaut wird.
Die Frage ist, ob die Menschen in den Kohle-Gebieten eine Zukunft haben.

Zukunft der Kohle-Gebiete

Die Menschen brauchen eine neue Arbeit nach der Kohle.
Es darf keine große wirtschaftliche Krise geben.
Die Firmen entscheiden, wann sie mit der Kohle aufhören.

Unterstützung für die Menschen

Wir wollen sichere Arbeits-Plätze für alle in der Kohle-Branche.
Die alten Kohle-Gebiete können neue Energie-Regionen werden.
Dort arbeiten schon mehr Menschen in sauberer Energie als in der Kohle.

Der Staat soll neue Energie und Speicher fördern.
Bürger können Geld in Wind-Kraft-Anlagen investieren.
Die Regierung soll von den Kohle-Firmen Geld für Schäden fordern.
So zahlen nicht alle Menschen für die Folgen der Kohle.

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Stefan Hartmann

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