Insolvenz der Pflegeversicherung droht, eine Finanzspritze vom Bund wird nicht reichen - alle Einkommen gerecht einbeziehen!

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen schlägt Alarm: Voraussichtlich ab Oktober werde die Pflegeversicherung zahlungsunfähig sein. Das kommt davon! Die Bundesregierung und ihre Vorgänger waren seit Jahren nicht dazu in der Lage, die Pflegekassen zu stabilisieren. Jetzt muss der Bund zuschießen. Es darf kein Zustand eintreten, in dem Pflegebedürftige die benötigten Leistungen nicht mehr erhalten. Die Leute zahlen schließlich lange Jahre in die Pflegeversicherung ein!

Eine Finanzspritze wird aber nicht ausreichen. Der Bund muss der Pflegeversicherung jene knapp sechs Milliarden Euro erstatten, die sie in der Pandemie für Schutzmaßnahmen ausgeben musste - obwohl dafür Steuergeld hätte fließen müssen. Der Landtag hat auf unseren Antrag hin die Staatsregierung beauftragt, dafür in Berlin Druck zu machen. Die Verschnaufpause, die so möglich wird, muss die Bundesregierung für eine grundsätzliche Lösung nutzen: Alle müssen solidarisch in die gesetzliche Pflegeversicherung einzahlen. Wer Pflege braucht, muss menschenwürdig und dauerhaft versorgt werden. Das ist möglich, wenn für alle Arbeits- und Kapitalmarkteinkünfte gerechte Beiträge fällig werden. Enorme Einkommen dürfen nicht länger außen vor bleiben, indem die „Bemessungsgrenze“ deren Großteil beitragsfrei stellt.

Pflegeversicherung in Gefahr

Die Pflegeversicherung hat bald kein Geld mehr.
Ab Oktober kann sie nicht mehr zahlen.
Das sagt der Spitzenverband der Krankenkassen.

Probleme der Pflegeversicherung

Die Regierung hat die Pflegekassen nicht gut geschützt.
Sie hat die Kassen nicht stabil gemacht.
Jetzt muss der Bund Geld geben.

Wichtig für Pflegebedürftige

Pflegebedürftige brauchen Hilfe.
Sie müssen die Pflege bekommen.
Sie haben lange in die Versicherung eingezahlt.

Finanzspritze reicht nicht

Das Geld vom Bund reicht nicht aus.
Die Pflegeversicherung braucht 6 Milliarden Euro mehr.
Das Geld hat sie in der Pandemie für Schutz gebraucht.

Landtag und Staatsregierung

Der Landtag will, dass die Regierung in Berlin hilft.
Die Regierung soll Druck machen für mehr Geld.

Lösung für die Zukunft

Die Regierung soll eine dauerhafte Lösung finden.
Alle Menschen sollen in die Pflegeversicherung einzahlen.
Das gilt für alle Einkommen aus Arbeit und Geld.

Gerechte Beiträge

Große Einkommen sollen mehr zahlen.
Die Grenze für Beiträge

Diesen Beitrag teilen!

Zurück

Du hast Fragen
oder möchtest einfach reden?

Fraktion Die Linke
im Sächsischen Landtag

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Telefon 0351 4935800
E-Mail

Zum Kontaktformular

Oder schreibe uns auf unseren Social-Kanälen:

Schließen

KONTAKT

Fraktion Die Linke
im Sächsischen Landtag

Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden

Telefon 0351 4935800
E-Mail

Hier geht es zum Kontakt