Stange: Todes- und Verletzungsrisiko im Straßenverkehr steigt – Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei jahrelang vernachlässigt

Zu der Verkehrsunfall-Statistik des Statistischen Landesamtes erklärt Enrico Stange, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:

Sachsens Straßen werden unsicherer. Das zumindest zeigen die Zahlen des Statistischen Landesamts. Obwohl die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 3,4 % sank, nahmen die Verkehrsunfälle mit Verletzten deutlich um 6 % zu. Die Zahl der Todesopfer stieg sogar um erschreckende 22 Prozent.

Gerade in besonders belastenden Situationen wie dem derzeitigen langanhaltenden trockenen und heißen Sommer nehmen offenbar die Fahrerfehler im Straßenverkehr zu, mit fatalen und teils tödlichen Folgen. Die Zahlen sind alarmierend und fordern den Freistaat Sachsen heraus, eine echte Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei zu betreiben. Verkehrsverstöße wie überhöhte Geschwindigkeit und unangemessener Abstand sind weiter auf dem Vormarsch. Hier muss gegengesteuert werden.

Sachsens Innenminister Wöller ist gefordert, den Abwärtstrend in Sachsen zur Verkehrssicherheitsarbeit und bei Geschwindigkeitskontrollen zu stoppen und massiv umzusteuern. Wir brauchen eine deutliche Erhöhung von Geschwindigkeits- und Abstandskontrollen mit schnellen Konsequenzen für die Verkehrssünder. Auch die Brummifahrer müssen stärker auf die Einhaltung der Lenkzeiten überprüft werden. Zugleich ist es eine Überlegung wert, bei andauernden heißen Temperaturen auf bestimmten Autobahnabschnitten das Tempolimit auf 120 km/h festzusetzen.

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