Nico Brünler: Arbeit darf nicht arm machen – der Mindestlohn muss rauf auf 13 Euro!

Nico Brünler, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, sagt zur Empfehlung der Mindestlohn-Kommission, die staatliche Lohnuntergrenze von bisher 9,35 Euro brutto pro Stunde ab 2021 auf 9,50 Euro und bis Mitte 2022 auf 10,45 Euro anzuheben:

„Diese schmale Steigerung ist doch ein schlechter Scherz. Wer in Vollzeit arbeitet, muss sich und die Familie ernähren und im Alter oberhalb der Armutsgrenze leben können. Das ist nicht zu viel verlangt! Viele Menschen, die in den letzten Monaten den Laden am Laufen gehalten haben, sind auf die Lohnuntergrenze angewiesen. Sie müssen nicht trotz, sondern auch wegen der Coronakrise endlich mehr Geld in der Tasche haben. Das stützt nicht nur den Konsum und die Binnenwirtschaft, sondern hat auch mit Wertschätzung und Würde zu tun.

Die Staatsregierung muss Druck auf die Bundesregierung machen, damit diese per Verordnung einen deutlich höheren Mindestlohn festschreibt. Schon 2018 war ein Stundenlohn von mindestens 12,63 Euro nötig, um im Alter über die Grundsicherung zu kommen. 13 Euro sind das Mindeste!“

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