Mertsching: Kohle-Bergleute nicht für politische Versäumnisse haften lassen – neue Koalition braucht mehr Mut in der Lausitz

Anlässlich der heutigen Barbarafeiern erklärt Antonia Mertsching, Lausitzer Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, zu den Vereinbarungen der Kenia-Koalitionäre zum Strukturwandel:

„Viele heutige Beschäftigte der Braunkohleindustrie werden wegen des absehbaren Endes der Kohleverstromung neue Betätigungsfelder brauchen. Das ist unausweichlich. Die Bergleute dürfen aber nicht für die politischen Versäumnisse der Regierenden in Haftung genommen werden. Ihre jahrzehntelangen Leistungen für die Gesellschaft und die Bergbaukultur verdienen eigene Denkmale. Hier sind die Bergleute selbst gefragt.

Neben neuen, gut bezahlten Arbeitsplätzen etwa in der Bergbaufolgen-Sanierung oder im Sektor der erneuerbaren Energieträger ist vor allem eine Strategie notwendig, jeder und jedem Einzelnen bei der Bewältigung der anstehenden krassen Veränderungen zu helfen. Um die Menschen vor Ort einzubeziehen, braucht es Gesprächsräume und Transformationsmanager, die mit den Bürgerinnen und Bürgern den Wandel gestalten.

Zwei Punkte vermisse ich ganz wesentlich im Koalitionsvertrag: Erstens fehlen Mut und Kreativität, Neues auszuprobieren – etwa explizite Experimentierräume für Klein- und Kleinstunternehmen. Zweitens muss die Zerstörung von Dörfern beendet werden. Nicht nur in Pödelwitz, sondern auch in Obertitz und Mühlrose muss gesichert werden, dass die Menschen ihr Zuhause nicht einer klimaschädlichen, auslaufenden Energieproduktion opfern müssen.“

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