Luise Neuhaus-Wartenberg zum Verbot geschlechtergerechter Sprache an Schulen: Der Kultusminister hat nun wirklich Wichtigeres zu tun!

Die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Luise Neuhaus-Wartenberg, sagt zur „neuen“ Vorschrift des Kultusministers bezüglich der Rechtschreibregeln an den Schulen:

„Kultusminister Conrad Clemens hat nun wirklich Wichtigeres zu tun. Jedes Jahr bleiben viele junge Menschen ohne Schulabschluss, Schulen und Kitas ächzen unter dem Personalmangel, es fehlt an modernen Unterrichtskonzepten, Digitalisierung und Demokratiebildung. Für all diese Krisen sind keine Lösungen in Sicht. Aber jungen Menschen vorzuschreiben, dass sie nicht geschlechtergerecht schreiben und sprechen dürfen, dafür reicht es allemal. Zum dritten Mal wird eine solche Vorschrift erlassen. Wie schön wäre es, in den Sommerferien stattdessen zu vernehmen, dass die Staatsregierung auf Hochtouren echte Verbesserungen auf den Weg bringt, auch im Sinne des Prozesses ,Bildungsland 2030‘!

Wer geschlechtergerechte Sprache nutzen möchte, sollte das tun dürfen. Wer das nicht möchte, darf es sein lassen.“

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