Luise Neuhaus-Wartenberg: Schulen sind kein Raum für Soldaten-Rekrutierung!
Die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Luise Neuhaus-Wartenberg, fordert das Ende der Kooperation zwischen Bundeswehr und Schulen, wenn es um deren Nachwuchswerbung geht:
„Ende Oktober hat die Internationale Jugend an der Leipziger Humboldt-Schule mit einer Protestaktion auf die Präsenz der Bundeswehr im Unterricht aufmerksam gemacht. Wir verurteilen es, dass die Bundeswehr an Schulen bei Kindern und Jugendlichen um Nachwuchs werben darf. Das Militär steckt viel Personal, Geld und Zeit in Versuche, die schulische Bildung für Anwerbungszwecke der Bundeswehr zu benutzen. Der privilegierte Zugang der Bundeswehr zu minderjährigen Schülerinnen und Schüler ist aus unserer Sicht mit den Grundsätzen der politischen Bildung unvereinbar. Die Bildungseinrichtungen sollen Kinder zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern erziehen, anstatt sie kriegstüchtig zu machen. Das muss aufhören. Wir danken den jungen Leuten, die sich in dieser Frage mit ganzem Herzen engagieren, und werden uns als Linke auch weiter dafür einsetzen, dass die Kooperation zwischen Bundeswehr und Schulen aufhört.
Stattdessen muss jegliche Kürzung im Bereich der politischen Bildung unterbleiben und insbesondere dort investiert werden, wo ziviler Akteurinnen und Akteure Angebote in den Bereichen Zivilschutz und Katastrophenhilfe unterbreiten.“
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