Kein Grund zum Jubel trotz vieler Lehrkräfte-Bewerbungen

Zu Medienberichten über die unerwartet große Zahl der Lehrkräfte-Bewerbungen zur Mitte des Schuljahres erklärt Cornelia Falken, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Bildungspolitik:

Es ist kein Grund zum Aufatmen, dass es rein zahlenmäßig genug Bewerbungen für die zu besetzenden Stellen gibt. Denn nach wie vor werden viel zu wenige Stellen ausgeschrieben. Nach wie vor sind die wenigsten Bewerber ausgebildete Lehrkräfte, ein Teil wird nach mehrfachen Bewerbungen in andere Länder gehen. Nach wie vor gibt es außer am Gymnasium nirgends genug geeigneten Nachwuchs. Nach wie vor kommt ein Teil der Seiteneinsteiger zu spät an die Schulen, weil die Fortbildungen zu spät beginnen.

Das Kultusministerium muss dafür sorgen, dass fließend eingestellt wird und nicht nur zweimal im Jahr. Es müssen deutlich mehr Stellen ausgeschrieben werden, und zwar ausnahmslos schulscharf! Seiteneinsteiger müssen spätestens ein halbes Jahr vor ihrem Einsatz eingestellt werden, damit genug Zeit zur Fortbildung bleibt. Gymnasiallehrer, die an Grundschulen eingestellt werden, brauchen eine besondere pädagogische Zusatzqualifikation, damit sie den Anforderungen dieser Schulart gerecht werden können. Und ein Tarifvertrag muss endlich für gerechte und attraktive Gehälter an allen Schulen sorgen.

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