Gebhardt: Kretschmer hat Sachsen mehr geschadet als Maaßen
Zu den Rechercheergebnissen, die sich auf einen vertraulichen Bericht des Landeskriminalamtes Sachsen berufen, erklärt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag:
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer distanziert sich von Herrn Maaßen, weil dieser die Debatte über die rechten Ausschreitungen in Chemnitz nach der tödlichen Messerattacke verlängert habe, dies habe Sachsen Schaden zugefügt, sagte Kretschmer dem „Spiegel".
Geschadet hat uns vor allem ein Ministerpräsident, der blind Geheimdiensten glaubt, ohne den eigenen Verstand zu nutzen und selbst am Rednerpult des Sächsischen Landtags in öffentlicher Sitzung ohne Not vehement behauptete, es habe keine „Hetzjagden“ gegeben, was damals bundesweit große Verwunderung und Medienberichterstattung ausgelöst hat.
Es ist daher an der Zeit, dass sich Kretschmer für seinen damaligen Auftritt entschuldigt, statt nun so zu tun, er habe damit nichts zu tun und nur andere seien schuld.
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