Die tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der LINKEN erheben sechs Forderungen für mehr Gerechtigkeit in der Corona-Krise
Die Bundesregierung will im Konjunkturpaket auch die Reisebranche unterstützen. Aus Sicht der tourismuspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Linksfraktionen in den Landesparlamenten und im Bundestag greifen die geplanten Hilfen zu kurz. Antje Feiks, tourismuspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, erklärt:
„Nachdem die Bundesregierung den großen Tourismuskonzernen schnell geholfen hat, müssen nun auch bei den kleinen Unternehmen schnell und unbürokratisch verfügbare Hilfen ankommen. Konkret fordern wir einen steuerfinanzierten Unterstützungsfonds für kleine und mittlere Unternehmen. Generell müssen staatliche Leistungen an die Einhaltung sozialer Standards gebunden werden. Eine Schleifung des Verbraucherschutzes kommt nicht infrage, eine verpflichtende Gutscheinlösung lehnen wir ab. Bedürftige Familien sollten einen 500-Euro-Reisegutschein für Kinder- und Jugendreisen oder Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen im Inland erhalten. Besondere Unterstützung soll gemeinnützigen Einrichtungen wie Jugendherbergen zukommen. Diese Strukturen dürfen nicht der Krise zum Opfer fallen.“
Das Positionspapier gibt es hier.
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