Anna Gorskih: Antrag abgelehnt - Rechte junger Menschen in der Pandemie wahren!
Heute wurde im Ausschuss für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt unser Antrag „Wahrung der Kinder-und Jugendrechte auch im Pandemiefall sicherstellen: „Krisenstab Kinder-und Jugendhilfe" berufen!“ (Drucksache 7/3826) abgelehnt. Dazu erklärt Anna Gorskih, Sprecherin für Kinder- und Jugendpolitik:
„Angesichts der steigenden Fallzahlen ist es absolut unverständlich, dass unser Antrag heute abgelehnt wurde. Kinder und Jugendliche hatten unter den notwendigen Pandemie-Schutzmaßnahmen der vergangenen Monate besonders stark zu leiden. In der nächsten Zeit könnten abermals Angebote wie Kinder- und Jugendeinrichtungen, Bibliotheken, Jugendclubs oder Sportplätze für längere Zeit nicht erreichbar sein. Der Kontakt zu Gleichaltrigen sowie private Treffen mit Menschen außerhalb des eigenen Haushalts wären somit für Kinder und Jugendliche erneut untersagt.
Der von uns vorgeschlagene Krisenstab für Kinder- und Jugendrechte sollte dafür sorgen, dass auch Kinder- und Jugendvertretungen in die Erarbeitung von Maßnahmen und Exit-Strategien einbezogen werden. Ich bin gespannt, wie die Staatsregierung in den nächsten Monaten darauf achtet, dass die Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Unterstützung bei Hygienekonzepten und Schutzmaterialien bekommen. Bei den Maßnahmen der Pandemiebekämpfung muss die Perspektive junger Menschen stets mitgedacht werden. Die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen darf im Falle einer erneuten starken Ansteckungswelle im Krisendiskurs nicht ignoriert werden.“
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