Fraktion die Linke im Sächsischen Landtag
Zuzahlungen für Arzneimittel und weitere Eigenbeteiligungen für Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung abschaffen!
DRUCKSACHE 8/8021
Nach dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das der Bundestag am 10. Juli 2026 beschlossen hat, sollen die Zuzahlungen der derzeit 74,5 Millionen gesetzlich Versicherten ab dem 1. Januar 2027 um 50 Prozent steigen. Die Linksfraktion fordert die Staatsregierung auf, gegenüber dem Bund darauf hinzuwirken, dass die gesetzlich Krankenversicherten für notwendige und verordnete Leistungen nicht mehr zuzahlen müssen. Das betrifft vor allem Arznei- sowie Heil- und Hilfsmittel, Zahnersatz, Sehhilfen, Fahrtkosten oder Krankenhausaufenthalte. Zuzahlungen haben keine Steuerungswirkung, sondern sie schaden der Gesundheit vieler Betroffener und erhöhen sogar die Kosten.
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