Weiter keine mutigen Schritte hin zu gerechten Gesundheits­kosten - vor allem auf die Einnahmeseite schauen!

Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission hat Vorschläge zu den gesetzlichen Krankenkassen vorgelegt und die Ausgaben analysiert. Im Gesundheitsbereich sind mutige Schritte nötig. Die aber fehlen weiterhin, und wir müssen neben der Ausgabenseite vor allem auf die Einnahmeseite schauen!

Es stimmt, die Kosten müssen runter. Es entspräche einer langjährigen Forderung der Linken, wenn der Bund die Kosten versicherungsfremder Leistungen übernähme und so die Beitragszahlenden entlastete. Allerdings würde das nicht ausreichen. So sollten außerdem die Medikamentenpreise stärker reguliert werden. Indem weitere Krankenkassen zusammengelegt werden, lassen sich auch Verwaltungskosten einsparen. Wir sagen als Linke: Eine Kasse für alle! Wenn alle nach ihrer Leistungsfähigkeit beitragen, dann kann die Versorgung so früh wie nötig ansetzen: bei Prävention und Forschung. Stattdessen die Beiträge oder Zuzahlungen zu erhöhen schadet vor allem Menschen, die wenig Geld einnehmen. Das wäre auch der Fall, wenn das Krankengeld tatsächlich gesenkt werden sollte.

Entscheidend ist deshalb Gerechtigkeit bei den Beiträgen. Alle, die ein Einkommen erzielen, sollen in die gesetzliche Krankenkasse einzahlen - auch wenn sie selbstständig, verbeamtet, freiberuflich tätig oder Abgeordnete sind. Jahreseinkommen über der Beitragsbemessungsgrenze von 69.750 Euro brutto im Jahr dürfen nicht mehr beitragsfrei bleiben. Auch wer von Kapitalerträgen leben kann, soll gerechte Beiträge zahlen. Davon wird niemand arm, aber alle profitieren von einer besseren Versorgung und die Richtigen werden entlastet.

Gesundheitskosten und Gerechtigkeit

Die Bundesregierung hat Vorschläge zu den Krankenkassen gemacht.
Die Ausgaben im Gesundheitsbereich sind hoch.
Mutige Schritte fehlen weiterhin.
Wir müssen vor allem auf die Einnahmen schauen.

Kosten senken und Beiträge gerecht machen

Die Kosten müssen sinken.
Der Bund soll Kosten für besondere Leistungen übernehmen.
Das entlastet die Beitragszahlenden.
Medikamentenpreise sollen stärker geregelt werden.
Krankenkassen sollen zusammengelegt werden.

Eine Kasse für alle ist besser.
Alle zahlen nach ihrer Leistungsfähigkeit.
So kann die Versorgung früh beginnen.
Prävention und Forschung sind wichtig.
Beiträge oder Zuzahlungen zu erhöhen schadet armen Menschen.

Das Krankengeld soll nicht gesenkt werden.
Das schadet armen Menschen.

Gerechte Beiträge für alle

Alle mit Einkommen zahlen in die Krankenkasse ein.
Das gilt für Selbstständige, Beamte, Freiberufler und Abgeordnete.
Einkommen über 69.750 Euro im Jahr sollen nicht beitragsfrei bleiben.
Auch Menschen mit Kapitalerträgen zahlen Beiträge.
Das macht niemanden arm.

Alle profitieren von besserer Versorgung.
Die Richtigen werden entlastet.

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