Tarifvertragskündigungen: Die VW-Beschäftigten haben alles Recht auf einen harten Arbeitskampf
Volkswagen hat die meisten Tarifverträge für die Beschäftigten der Kernmarke zum Jahresende gekündigt, darunter den Manteltarifvertrag. Nun muss über zahlreiche Regelungen neu verhandelt werden - nicht nur über die Gehälter, sondern auch über Arbeitszeit, Urlaub, die Übernahme von Auszubildenden oder Schutzrechte für ältere und erkrankte Beschäftigte.
Das scheint der Dank der Unternehmensführung dafür zu sein, dass Betriebsräte und Gewerkschaft immer zur Zusammenarbeit bereit waren. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und der IG Metall. Sie haben alles Recht, einen harten Arbeitskampf zu führen - zumal die Kernspitze weiter versagt. Gier, ein Mangel an Weitsicht und Inkompetenz haben VW in die Krise geführt.
Das Management und die Eigentümerfamilien verletzen die grundgesetzlich festgehaltene Regel ,Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.‘ Zwischen 2020 und 2026 wurden mehr als 23,5 Milliarden Euro an Dividenden ausgezahlt, für 2027 könnten 2,3 Milliarden Euro folgen. Die mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben laut dem VW-Halbjahresbericht bis Mitte 2026 rund 161 Milliarden Euro an Gewinnrücklagen erwirtschaftet. Es ist ungerecht, dass sie auf viele hart erkämpfte Sicherheiten verzichten sollen! Schließlich ertragen sie zehntausendfachen Stellenabbau und büßen an Gehalt ein. In den Reihen der Beschäftigten gibt es tolle Ideen für ein nachhaltiges und mobilitätsorientiertes Unternehmen. Diesen Ideen gebührt Aufmerksamkeit, statt die hart arbeitenden Menschen die Zeche für Managementfehler zahlen zu lassen!
Tarifverträge bei Volkswagen
Volkswagen kündigt viele Tarifverträge.
Die Verträge enden zum Jahresende.
Jetzt muss neu verhandelt werden.
Es geht um Gehalt, Arbeitszeit und Urlaub.
Auch um Schutz für ältere und kranke Mitarbeiter.
Unterstützung für Beschäftigte
Betriebsräte und Gewerkschaft arbeiten oft zusammen.
Wir stehen an der Seite der Beschäftigten.
Sie dürfen einen harten Arbeitskampf führen.
Das Management hat Fehler gemacht.
Diese Fehler führten zu einer Krise.
Ungerechte Verteilung von Geld
Das Gesetz sagt: Eigentum verpflichtet.
Eigentum soll allen helfen.
Zwischen 2020 und 2026 zahlte VW 23,5 Milliarden Euro an Dividenden.
2027 könnten 2,3 Milliarden Euro folgen.
Die Mitarbeiter erwirtschafteten 161 Milliarden Euro Gewinn.
Es ist ungerecht, dass Mitarbeiter Sicherheiten verlieren.
Viele verlieren ihren Arbeitsplatz.
Sie verdienen weniger Geld.
Die Mitarbeiter haben gute Ideen für VW.
Diese Ideen sollen gehört werden.
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