Sachsens Schulen verlieren Stellen für Schulsozialarbeit - aufbauen statt abbauen!
In Sachsen sind gegenüber dem vergangenen Schuljahr viele Stellen für Schulsozialarbeit weggefallen. So ist die Zahl der Vollzeitäquivalente (VZÄ) von 642,19 (Stand 18.12.2025) auf 627,41 gesunken. An den Oberschulen, die laut Schulgesetz Schulsozialarbeit vorhalten sollen, fiel die Zahl der Vollzeitstellen 2026 von 340,98 auf 322,91. An den Grundschulen waren von 137,69 Vollzeitstellen noch 131,37 übrig.
Schulsozialarbeit gehört an jede allgemeinbildende oder berufsbildende Schule. Das sehen nicht nur wir so, sondern auch der LandesSchülerRat Sachsen, der sich mit einer Petition an den Landtag gewandt hat. Das Schulgesetz sieht vor, dass „für alle Schularten und Schulstufen in angemessenem Umfang Ressourcen der Schulsozialarbeit im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe […] zur Verfügung stehen“ sollen. Umso erschreckender sind die aktuellen Zahlen. Die Stellenzahl in der Schulsozialarbeit, für die Landkreise und Kreisfreie Städte als Schulträger verantwortlich sind, sollte eigentlich wachsen und nicht sinken.
Die Verluste sind nicht hinnehmbar, weil der Bedarf groß ist. Alle Schülerinnen und Schüler brauchen verlässliche Ansprechpersonen, die nicht nur die Lehrkräfte entlasten, sondern den jungen Leuten konkret helfen. Ob es um wachsenden Leistungsdruck, Konflikte im Schulalltag, soziale oder familiäre Probleme geht: An jedem Standort muss es möglich sein, vertraulich und ohne große Hürden Hilfe zu bekommen. Das ist auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit, in die wir dringend investieren müssen.
Stellen für Schulsozialarbeit sinken
In Sachsen gibt es weniger Stellen für Schulsozialarbeit.
Die Zahl der Vollzeitstellen sinkt von 642 auf 627.
An Oberschulen sinkt die Zahl von 341 auf 323.
An Grundschulen sinkt die Zahl von 138 auf 131.
Schulsozialarbeit an allen Schulen
Schulsozialarbeit gehört an jede Schule.
Das sagt das Schulgesetz in Sachsen.
Der LandesSchülerRat will mehr Schulsozialarbeit.
Die Landkreise sind für die Stellen verantwortlich.
Die Zahl der Stellen sollte steigen und nicht sinken.
Bedarf an Schulsozialarbeit
Viele Schüler brauchen Hilfe von Schulsozialarbeit.
Sie hilft bei Problemen in der Schule und zu Hause.
Schulsozialarbeit entlastet auch die Lehrer.
Jeder Schüler soll leicht Hilfe bekommen können.
Das ist wichtig für Bildungsgerechtigkeit.
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