Sachsens AfD ist immer stärker unter Waffen – sie gehört konsequent entwaffnet!

Sächsische AfD-Mitglieder verfügen offenbar über mehr Schusswaffen als bisher bekannt. Zum Jahreswechsel besaßen insgesamt 95 Anhängerinnen und Anhänger der Partei waffenrechtliche Erlaubnisse. Auf sie verteilen sich insbesondere 103 sogenannte Waffenbesitzkarten, die zum Erwerb und Besitz erlaubnispflichtiger, scharfer Schusswaffen berechtigen. Insgesamt besitzen AfD-Parteimitglieder im Freistaat demnach 283 scharfe Schusswaffen, davon 107 Kurzwaffen (Pistolen oder Revolver) und 176 Langwaffen (Gewehre und Flinten).

Als das Innenministerium Mitte 2025 erstmals Daten herausgab, war von 82 Personen mit waffenrechtlichen Erlaubnissen und 249 scharfen Schusswaffen die Rede. Aus der jetzt vorgelegten Auflistung ergibt sich nicht, ob die Zunahme auf Neumitglieder zurückgeht oder die Informationen zuständiger Behörden – die Erkenntnisse werden beim Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) gesammelt – bruchstückhaft sind. Nichts von beidem wäre zu begrüßen, denn bewaffnete Verfassungsfeinde sind zweifellos eine Gefahr.

Zu dutzenden relevanten Personen hatte das LfV bereits im ersten Halbjahr Erkenntnisse an die kommunalen Waffenbehörden geliefert. Diese sind für Zuverlässigkeitsüberprüfungen zuständig, die das Waffenrecht fordert. Im zweiten Halbjahr kamen Mitteilungen zu weiteren 13 Personen hinzu. Auf dieser Grundlage gelang es 2025, gegenüber sieben Personen die Erlaubnis zu widerrufen, heißt: Sie mussten ihre Waffen abgeben. Diese Entscheidungen sind teils noch nicht rechtskräftig. Zwei weitere Personen verzichteten freiwillig auf ihre Waffen.

Die Entwaffnung der extrem rechten Partei steht damit immer noch ganz am Anfang, zuletzt waren 68 Prüfvorgänge und Entzugsverfahren offen. Erst seit März 2025 kooperiert das LfV überhaupt dazu mit den Kommunen. Bis dahin waren die Daten zurückgehalten worden, unter anderem um „Rechtsstreitigkeiten“ und „wirtschaftliche Folgen für die Betroffenen“ zu vermeiden, wie Innenminister Armin Schuster (CDU) damals einräumte. Konsequenz dieses Zögerns: In Sachsen ist die AfD wohl deutlich stärker „unter Waffen“ als die konventionelle rechte Szene von Neonazis und Reichsbürgern. Zu letzteren kann der Innenminister noch keine aktuellen Daten vorlegen.

AfD in Sachsen mit Waffen

Die AfD in Sachsen hat viele Waffen.
95 Mitglieder haben eine Erlaubnis für Waffen.
Sie besitzen 283 scharfe Waffen.
107 sind Pistolen oder Revolver.
176 sind Gewehre oder Flinten.

Mehr Waffen als früher

Früher gab es 82 Mitglieder mit Waffen.
Sie hatten 249 scharfe Waffen.
Jetzt sind es mehr Personen und Waffen.
Es ist nicht klar, warum die Zahl steigt.
Das Landesamt für Verfassungsschutz sammelt die Daten.

Gefahr durch bewaffnete AfD-Mitglieder

Bewaffnete AfD-Mitglieder sind eine Gefahr.
Das Landesamt gab Daten an die Waffenbehörden.
Die Behörden prüfen die Zuverlässigkeit der Personen.
2025 mussten sieben Personen ihre Waffen abgeben.
Zwei Personen gaben ihre Waffen freiwillig ab.

Entwaffnung der AfD beginnt

Die Entwaffnung der AfD ist noch am Anfang.
68 Prüfungen und Verfahren sind offen.
Seit März 2025 arbeitet das Landesamt mit den Kommunen zusammen.
Früher wurden Daten zurückgehalten.
Das sollte Rechtsstreitigkeiten und Probleme vermeiden.

AfD stärker bewaffnet als andere Gruppen

Die AfD hat mehr Waffen als Neonazis und Reichsbürger.
Der Innenminister hat keine aktuellen Daten zu diesen Gruppen.
Die AfD ist die stärkste bewaffnete rechte Gruppe in Sachsen.

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