Sachsen ordnet noch viel mehr Lehrkräfte ab - Motivation und Entlastung sind besser als Druck!

Die Staatsregierung weist für dieses Schuljahr 5.273 Fälle aus, in denen Unterrichtspersonal an eine andere Schule delegiert wird. Im vergangenen Schuljahr 2025/2026 waren 2.263 Lehrkräfte abgeordnet worden, was umgerechnet 948 Vollzeitstellen entspricht. Laut dem Kultusministerium gibt es derzeit fast 6.800 Abordnungen.

Der Lehrkräftemangel ist heute abseits der Großstädte ein viel größeres Problem als in Leipzig oder Dresden. Wir müssen aktuelle und künftige Lehrkräfte dazu bewegen, auch fernab der Metropolen zu arbeiten. Dabei ist es besser, sie zu motivieren als sie per Abordnung zu zwingen - dieses Instrument macht den Beruf nicht attraktiver. Deshalb begeht der Kultusminister einen großen Fehler, wenn er den Anwärtersonderzuschlag streichen will. Auch Lehrkräfte haben das Recht auf Lebensplanung! Es wäre besser, wenn sich mehr von ihnen etwa im Erzgebirge oder in der Lausitz ansiedeln würden. Je früher wir ihnen das schmackhaft machen, desto besser ist es.

Abordnungen sind nicht das beste Mittel, weil die Probleme oft nur verlagert werden. Überwinden können wir den Mangel nur, indem der Personalbedarf dauerhaft realistisch geplant wird, das Lehramtsstudium praxisnäher wird und Studierende stärker in den Unterrichtsalltag eingebunden werden. Eine Schlüsselrolle spielen multiprofessionelle Teams, die Lehrkräften Aufgaben in Verwaltung, Schulassistenz, IT, Inklusion oder Elternarbeit abnehmen können. Für Entlastung sorgt auch Sozialarbeit, die an allen öffentlichen und berufsbildenden Schulen angeboten werden muss.

Die Staatsregierung meldet 5.273 Fälle von Lehrkräften, die an andere Schulen geschickt werden.
Im letzten Schuljahr 2025/2026 waren es 2.263 Lehrkräfte.
Das sind 948 Vollzeitstellen.
Das Kultusministerium sagt, es gibt fast 6.800 Abordnungen.

Lehrkräftemangel außerhalb großer Städte

Der Lehrkräftemangel ist außerhalb großer Städte größer als in Leipzig oder Dresden.
Wir müssen Lehrkräfte motivieren, auch in kleinen Orten zu arbeiten.
Es ist besser, sie zu motivieren als zu zwingen.
Der Kultusminister will den Sonderzuschlag für neue Lehrkräfte streichen.
Das ist ein Fehler, weil Lehrkräfte auch planen wollen.

Es wäre gut, wenn mehr Lehrkräfte im Erzgebirge oder in der Lausitz leben.
Je früher wir das sagen, desto besser.

Probleme mit Abordnungen

Abordnungen lösen das Problem nicht.
Sie verschieben es nur.
Wir brauchen eine dauerhafte Planung für den Personalbedarf.
Das Lehramtsstudium soll praxisnäher sein.
Studierende sollen mehr im Unterricht helfen.

Teams mit verschiedenen Fachkräften helfen Lehrkräften.
Sie übernehmen Aufgaben in Verwaltung, Schul-Assistenz, IT, Inklusion und Elternarbeit.
Sozialarbeit soll an allen öffentlichen und Berufs-Schulen angeboten werden.
Das entlastet die Lehrkräfte.

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