Per Verordnung das Leid der Streunerkatzen lindern und die Tierheime entlasten – das ist überfällig!
Zum Weltkatzentag am 8. August erinnern wir an ein wichtiges Thema, für das wir auch in dieser Wahlperiode eintreten: eine Katzenschutzverordnung. Sie ist sie das wichtigste Instrument, um die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen zu bekämpfen, Tierleid zu lindern und Tierschutzaktive wie Tierheime zu entlasten.
Die Kommunen sollten Katzenbesitzerinnen und -besitzer verpflichten dürfen, ihre Freigänger zu kastrieren und zu registrieren. Noch immer ist unser Bundesland das einzige ohne eine Katzenschutzverordnung. Die Daten zu Fördermitteln im Tierschutz, die wir seit Jahren regelmäßig abfragen, zeigen: Das Problem freilebender Katzenpopulationen wächst und ist an vielen Orten im Freistaat vorhanden.
Katzen sind Haustiere und ohne menschliche Versorgung meist krank und unterernährt, leiden unter Parasiten oder unversorgten Verletzungen mit Madenbefall. Freigänger bilden mit entlaufenen, ausgesetzten oder zurückgelassenen Hauskatzen sowie deren Nachkommen wachsende Populationen, die menschliche Obhut benötigen. Viele Tiere sterben einen frühen und leidvollen Tod. Ehrenamtliche kämpfen engagiert für den ihren Schutz, doch ohne die Unterstützung des Staates bleibt ihr Bemühen aussichtslos. Nur die Kastration verhindert, dass potente Tiere aus Privathaltung zur Reproduktion beitragen. Ausgesetzte oder entlaufene Katzen können leichter zugeordnet und zurückgebracht werden.
Die Tierheime sollen genug Geld bekommen, um Haus- sowie Wildtiere zu versorgen. Ursächlich für ihre Probleme sind aber nicht nur die hohen Futter- und Tierarztkosten, sondern auch die große Zahl an abgegebenen, ausgesetzten oder beschlagnahmten Tieren. Die Katzenschutzverordnung würde sie entlasten. Dasselbe gilt für den Kampf gegen illegalen Welpenhandel.
Katzenschutz verordnen
Wir wollen das Leid der Streunerkatzen verringern.
Wir wollen die Tierheime entlasten.
Dafür brauchen wir eine Katzenschutzverordnung.
Sie hilft gegen die Vermehrung von Streunerkatzen.
Katzen kastrieren und registrieren
Katzenbesitzer müssen ihre Katzen kastrieren.
Sie müssen ihre Katzen registrieren.
Das soll jede Gemeinde erlauben.
Unser Bundesland hat noch keine Katzenschutzverordnung.
Probleme mit Streunerkatzen
Viele Katzen leben ohne Menschen.
Sie sind oft krank und hungrig.
Sie haben Parasiten oder Verletzungen.
Viele Katzen sterben früh und leiden.
Hilfe für Katzen und Tierheime
Ehrenamtliche helfen den Katzen.
Der Staat muss sie unterstützen.
Kastration verhindert neue Katzen.
Ausgesetzte Katzen kann man so besser finden.
Tierheime brauchen mehr Geld.
Sie versorgen Haus- und Wildtiere.
Viele Tiere kommen zu den Tierheimen.
Die Katzenschutzverordnung hilft den Tierheimen.
Sie hilft auch gegen illegalen Welpenhandel.
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