„Mit ,Sicherheit‘ zum Polizeistaat?“ – weitere Podiumsdiskussion zum Polizeigesetz, diesmal am 26. Mai in Meißen
Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag veranstaltet am 26. Mai 2026 um 18:30 Uhr eine weitere öffentliche Podiumsdiskussion zur geplanten Novelle des Polizeirechts in Sachsen. In der Geschäftsstelle der Linken in der Neugasse 15 in Meißen diskutieren der innenpolitische Sprecher Rico Gebhardt und der freie Journalist Marco Bras dos Santos. Es moderiert die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel.
Sachsens Polizei soll mal wieder mehr Befugnisse erhalten – für zusätzliche Überwachungsmethoden und neue Waffen. Dabei hatte vor zwei Jahren der Sächsische Verfassungsgerichtshof deutlich geurteilt, dass das einschlägige Polizeivollzugsdienstgesetz teils verfassungswidrig ist und bis Mitte 2026 verbessert werden muss. Doch statt das Gesetz und mit ihm die Landespolizei auf den Boden der Grund- und Freiheitsrechte zu stellen, nutzt das Innenministerium die Gelegenheit für krasse Verschärfungen: Der Entwurf liest sich wie die lange Wunschliste eines ultra-konservativen Sicherheitsapparats. Vorgesehen sind unter anderem Elektroschock-Pistolen („Taser“) als Standard Bewaffnung, Drohnenüberwachung im großen Stil, das Knacken von Messenger-Diensten („Quellen-Telekommunikationsüberwachung“) sowie umfangreiche KI-Instrumente, die verdächtig stark an „Palantir“ erinnern. Schafft das noch Sicherheit oder ist das schon Teil eines autoritären Staatsumbaus? Was würden die neuen Befugnisse in den Händen einer demokratiefeindlichen Regierung anrichten? Und wie können wir diese Entwicklungen entschärfen?
Podiumsdiskussion zum Polizeigesetz
Die Linksfraktion lädt ein.
Die Diskussion ist am 26. Mai 2026.
Sie beginnt um 18 Uhr 30.
Der Ort ist Meißen in der Neugasse 15.
Rico Gebhardt spricht über das Polizeigesetz.
Marco Bras dos Santos ist auch dabei.
Juliane Nagel moderiert die Diskussion.
Geplante Änderungen beim Polizeigesetz
Die Polizei soll mehr Rechte bekommen.
Sie darf neue Waffen nutzen.
Sie darf mehr überwachen.
Der Verfassungsgerichtshof hat das alte Gesetz kritisiert.
Er sagt, das Gesetz ist zum Teil falsch.
Das Gesetz soll bis Mitte 2026 besser werden.
Das Innenministerium will das Gesetz verschärfen.
Es gibt viele neue Regeln.
Zum Beispiel sollen Elektroschock-Pistolen Standard werden.
Die Polizei soll viele Drohnen nutzen.
Sie darf Messenger-Dienste überwachen.
Es gibt neue Computer-Programme mit Künstlicher Intelligenz.
Fragen zur Sicherheit und Demokratie
Ist das noch sicher oder schon zu viel?
Was passiert, wenn eine schlechte Regierung die neuen Rechte nutzt?
Wie können wir das verhindern?
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