Machen wir was aus der Pisa-Studie – das beste Mittel gegen schlechte Ergebnisse sind Gemeinschaftsschulen
Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 sind schlecht wie noch nie. Auch im Bildungsbereich sind große Schritte nötig. Machen wir etwas draus! Der Bund muss stärker in die Bildungsfinanzierung einsteigen.
Die Grundlagen für Bildungserfolg werden in der Kita gelegt. Schon in diesem Alter lassen sich Schwierigkeiten feststellen und bearbeiten. Deshalb müssen wir den Fachkräften mehr Zeit für jedes Kind verschaffen. Sinkende Kinderzahlen sind eine historische Chance, wenn nicht erneut viele Standorte dichtmachen müssen.
Alle Kinder verdienen einen gleichberechtigten Start, die Schulen sollen Unterschiede zwischen reicheren und ärmeren Haushalten bestmöglich ausgleichen. Doch immer noch hängt der Bildungserfolg stark davon ab, in welche Verhältnisse ein Kind geboren wird – das aber ist purer Zufall. Die Forderung ist richtig, mehr Geld an jene Schulen zu geben, die besonders viele Kinder in benachteiligten Lebensumständen betreuen. Doch alle Schulen brauchen mehr Unterstützungspersonal, etwa in den Bereichen Verwaltung und Sozialarbeit, damit die Lehrkräfte sich auf ihren Job konzentrieren und alle Kinder individuell fördern können. Das beste Mittel gegen schlechte Pisa-Ergebnisse wären mehr Gemeinschaftsschulen, an denen länger gemeinsam gelernt wird. Ein Schulsystem, das Kinder nach Klasse 4 aussortiert, ist aus der Zeit gefallen.
Die in Sachsen angekündigte Lehrplanüberarbeitung muss auch die Pisa-Ergebnisse berücksichtigen, etwa im Bereich Lesekompetenz. Es ist problematisch, dass so viele Kinder Schwierigkeiten damit haben, umfangreiche Informationen zu verarbeiten. Das mag mit den sogenannten sozialen Medien zusammenhängen und spricht ebenfalls für unsere Forderung, das Thema Medienkompetenz in den Blick zu nehmen.
Pisa-Studie 2025
Die Pisa-Ergebnisse sind schlecht.
Wir brauchen große Schritte im Bildungssystem.
Der Bund soll mehr Geld für Bildung geben.
Bildung beginnt in der Kita
Bildungserfolg beginnt in der Kita.
Dort erkennt man Probleme früh.
Fachkräfte brauchen mehr Zeit für Kinder.
Weniger Kinder sind eine Chance.
Wir dürfen keine Kitas schließen.
Gleicher Start für alle Kinder
Alle Kinder sollen gleich starten.
Schulen sollen Unterschiede ausgleichen.
Bildung hängt oft vom Elternhaus ab.
Das ist Zufall und ungerecht.
Schulen mit vielen armen Kindern brauchen mehr Geld.
Alle Schulen brauchen mehr Helfer.
Helfer sollen Lehrer entlasten.
So können Lehrer besser fördern.
Gemeinschaftsschulen sind das beste Mittel.
Dort lernen Kinder länger zusammen.
Schulsysteme mit Aussortieren nach Klasse 4 sind alt.
Wir brauchen ein modernes System.
Lehrplan und Lesekompetenz
Sachsen will den Lehrplan ändern.
Die Pisa-Ergebnisse sollen helfen.
Viele Kinder haben Probleme beim Lesen.
Sie verstehen lange Texte schlecht.
Das kann an sozialen Medien liegen.
Wir wollen mehr Medien-Kompetenz lehren.
Das hilft den Kindern im Alltag.
Diesen Beitrag teilen!
Du hast Fragen
oder möchtest einfach reden?
Fraktion Die Linke
im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden, Sachsen
Telefon 0351 4935800
E-Mail linksfraktion@slt.sachsen.de
Oder schreibe uns auf unseren Social-Kanälen: