Linksfraktion will die Tierheime stärken – Arbeitslast senken und Finanzierung verbessern
Die Linksfraktion will die Tierheime stärken. Sie sollen genug Geld bekommen, um bedürftige Haus- sowie Wildtiere zu versorgen. Die Kommunen müssen so ausgestattet werden, dass sie den Tierschutz sicherstellen können. Außerdem schlägt die Linke eine landesweite Katzenschutzverordnung vor, damit Freigängerkatzen aus Privathaushalten kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Zusätzlich schlägt die Linksfraktion
Maßnahmen gegen den illegalen Welpen- und Hundehandel vor, wozu auch eine gesetzliche Registrier- und Kennzeichnungspflicht für Hunde gehören soll. Zu diesem Antrag (Drucksache 8/3684) hörte der Sozialausschuss heute Sachverständige.
Es wird oft so getan, als könnte man nötigenfalls auf Tierschutz verzichten. Er ist aber eine staatliche Pflichtaufgabe. Die Tierschutzeinrichtungen in Sachsen stehen extrem unter Druck. Zwar gibt es inzwischen mehr Fördergeld, aber die Kosten für Energie, Futtermittel und tiermedizinische Versorgung steigen wesentlich stärker. Hinzu kommt der immense Investitionsstau. Obwohl die Tierheime staatliche Aufgaben übernehmen, sind sie maßgeblich auf Spenden und Ehrenamtliche angewiesen. Wir wollen die sehr herausfordernde Arbeit der vielen Tierschutzaktiven ins Scheinwerferlicht rücken und sie entlasten. Dazu ist die Staatsregierung auch verfassungsrechtlich verpflichtet!
Ursächlich für die Probleme sind nicht nur gestiegene Kosten, sondern auch die stetig wachsende Zahl an abgegebenen, ausgesetzten oder behördlich beschlagnahmten Tieren. Um diese Arbeitslast zu senken, wollen wir den illegalen Welpenhandel bekämpfen und strengere Regeln für den Onlinehandel mit Tieren erreichen. Mit einer Katzenschutzverordnung wollen wir zudem die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen bekämpfen. Helfen würde eine Kastrationspflicht, die in allen anderen Bundesländern bereits gilt oder rechtlich möglich ist. Wachsende Streunerpopulationen verursachen nicht nur enormes Tierleid, sondern auch immense Kosten, die eigentlich von den Kommunen zu tragen sind. In den meisten Fällen bleiben die Tierschutzvereine aber auf deren Großteil sitzen.
Tierheime stärken
Die Linksfraktion will Tierheime stärken.
Sie sollen genug Geld bekommen.
Das Geld hilft für Haus- und Wildtiere.
Die Kommunen sollen Tierschutz sicherstellen.
Sie brauchen dafür gute Ausstattung.
Katzenschutzverordnung
Die Linke will eine Katzenschutzverordnung.
Sie gilt für Freigängerkatzen aus Haushalten.
Die Katzen sollen kastriert werden.
Sie sollen eine Kennzeichnung bekommen.
Die Katzen sollen registriert werden.
Maßnahmen gegen Welpenhandel
Die Linksfraktion will den illegalen Welpenhandel stoppen.
Sie will eine Kennzeichnungspflicht für Hunde.
Hunde sollen registriert werden.
Das soll den Handel kontrollieren.
Tierschutz ist Pflicht
Tierschutz ist eine staatliche Pflicht.
Man kann nicht darauf verzichten.
Tierschutzeinrichtungen haben viel Druck.
Die Kosten für Energie und Futter steigen.
Die Tierheime brauchen mehr Geld.
Die Tierheime brauchen auch Geld für Tierarzt.
Sie brauchen Geld für Investitionen.
Sie bekommen Geld von Spenden und Ehrenamtlichen.
Die Arbeit der Tierschützer ist sehr wichtig.
Die Regierung muss sie unterstützen.
Probleme bei Tierheimen
Es gibt mehr Tiere in Tierheimen.
Viele Tiere werden abgegeben oder ausgesetzt.
Die Arbeit in Tierheimen wird schwerer.
Der Welpenhandel soll bekämpft werden.
Der Onlinehandel mit Tieren soll strenger sein.
Die Katzenschutzverordnung soll Streunerkatzen verringern.
Katzen sollen kastriert werden.
Das hilft gegen Tierleid und Kosten.
Die Kommunen sollen Kosten tragen.
Tierschutzvereine tragen oft die Kosten.
Diesen Beitrag teilen!
Du hast Fragen
oder möchtest einfach reden?
Die Linke Fraktion
im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden, Sachsen
Telefon 0351 4935800
E-Mail linksfraktion@slt.sachsen.de
Oder schreibe uns auf unseren Social-Kanälen: