Kulturraum­gesetz fit machen, statt weiter zu prüfen!

Heute gab es im Landtag eine Sachverständigen-Anhörung zum Sächsischen Kulturraumgesetz und zu einem Bericht über dessen Umsetzung. Es gibt kein Erkenntnisproblem. Schon der erste Evaluationsbericht hat belegt, dass das Kulturraumgesetz strukturell unterfinanziert ist und die Kommunen überfordert sind.

Das liegt vor allem daran, dass die Zuschüsse nicht mit den Kosten wachsen. Das wurde heute mit großem Nachdruck bestätigt. Trotzdem passiert politisch zu wenig. Das ist fahrlässig gegenüber den Kulturräumen, den Beschäftigten und dem Publikum.

Sachverständige aus Kommunen, Kulturräumen und der kulturellen Bildung machten deutlich, dass diese Strukturen nicht mehr tragfähig sind. Die Personalkosten steigen viel schneller als die Landeszuschüsse. Eine Drittelfinanzierung kann das nicht ersetzen – insbesondere nicht im ländlichen Raum. Die Folgen sind Angebotsabbau, Wartelisten, Investitionsstau und wachsender Druck auf Beschäftigte und Träger.

Beide Evaluationsberichte zeigen, dass sich das Kulturraumgesetz als Instrument grundsätzlich bewährt hat, seine Ziele aber nur dann erfüllen kann, wenn mehr Geld fließt. Die Novellierung muss genutzt werden, um die Zuschüsse dynamisch zu erhöhen, die Kommunen zu entlasten, bedeutsame Einrichtungen abzusichern und befristete Sonderprogramme in eine verlässliche Grundfinanzierung umzuwandeln. Niemand darf sich hinter weiteren Prüfaufträgen verstecken!

Kulturraumgesetz prüfen

Heute gab es eine Anhörung im Landtag.
Es ging um das Kulturraumgesetz in Sachsen.
Es gibt kein Problem mit dem Wissen.
Der erste Bericht zeigt, dass das Gesetz zu wenig Geld hat.
Die Kommunen sind überfordert.

Die Zuschüsse wachsen nicht mit den Kosten.
Das wurde heute bestätigt.
Politisch passiert zu wenig.
Das ist schlecht für die Kulturräume und die Beschäftigten.
Auch das Publikum leidet darunter.

Probleme der Kulturräume

Sachverständige aus Kommunen und Kulturräumen sprechen.
Die Strukturen sind nicht mehr gut.
Die Personalkosten steigen schnell.
Die Landeszuschüsse steigen nicht so schnell.
Eine Drittel-Finanzierung reicht nicht.

Das gilt besonders für den ländlichen Raum.
Es gibt weniger Angebote und Wartelisten.
Investitionen werden nicht gemacht.
Die Beschäftigten und Träger haben mehr Druck.

Lösung für das Gesetz

Das Kulturraumgesetz funktioniert grundsätzlich.
Es braucht aber mehr Geld.
Die Novellierung muss die Zuschüsse erhöhen.
Die Kommunen sollen entlastet werden.
Wichtige Einrichtungen müssen sicher sein.

Sonderprogramme sollen feste Gelder bekommen.
Niemand darf weitere Prüfungen verlangen.
Es muss jetzt gehandelt werden.

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