Kein Blut für Öl - Hände weg von Venezuela, Geflüchteten Schutz bieten!

Am 3. Januar 2026 wurden der venezolanische Präsident Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores von US-Truppen gefangen genommen und in die USA entführt. Dieser völkerrechtswidrige Militärschlag, bei dem mutmaßlich auch Zivilisten getötet wurden, stellt den bisherigen Höhepunkt einer wochenlangen Eskalation dar. Unsere Solidarität gilt der venezolanischen Bevölkerung.

Wir weinen Maduro keine Träne nach. Dieser hat nicht im Interesse des venezolanischen Volkes geherrscht. Er ließ Andersdenkende erschießen und einsperren, verfolgte politische Gegner und queere Menschen. Die Bevölkerung verarmte weiter: Während der Mindestlohn auf Armutsniveau stagnierte, bereicherte sich die korrupte Elite systematisch in Milliardenhöhe. Die Rückmeldungen auch aus der hiesigen venezolanischen Community zeigen: Die meisten sind froh darüber, dass Maduro nicht mehr an der Macht ist. Für mich ist jedoch ebenfalls eindeutig, dass Trump nicht das Wohl Venezuelas im Sinn hat, sondern vor allem das Öl, das wieder im Interesse von US-Konzernen fließen soll. Das will er mit Staatsterrorismus durchsetzen und außerdem geopolitische Rivalen wie China, Russland oder den Iran zurückdrängen.

Die desolate Wirtschaft Venezuelas hat Millionen Menschen, mittlerweile etwa ein Viertel der Bevölkerung, zur Flucht getrieben, die meisten in Nachbarländer. Doch auch in Sachsen leben etwa 9.000 Venezolanerinnen und Venezolaner, im Regelfall nur mit einer Duldung. Wir müssen alles dafür tun, dass sie hier dauerhaften Schutz bekommen und ein sicheres Leben aufbauen können. Das heißt auch, niemanden dorthin abzuschieben. Gleichzeitig muss auch die Bundesrepublik verhindern, dass Venezuela weiter zum Spielball der Großmächte wird.

Stattdessen sollte die erprobte Selbstorganisierung der Bevölkerung in kommunalen Räten vor Ort unterstützt und der Weg für wirklich sozialistische Politik und ein Ende der Wirtschaftsblockade geebnet werden. Über alle Wirtschaftszweige und Rohstoffe sollte das venezolanische Volk demokratisch entscheiden können – und nicht die USA oder eine eventuell von ihnen eingesetzte neue korrupte Herrscherclique. Angesichts der Gefahr einer gewaltsamen Eskalation, der extremen Armut und des Mangels an medizinischer Versorgung sowie grundlegender Infrastruktur sollten wir alles dafür tun, damit Menschen aus Venezuela hier eine sichere Bleibeperspektive bekommen, auch Zugang zu Bildung und Erwerbsarbeit.

Gefangennahme von Maduro

 

Am 3. Januar 2026 fangen US-Truppen Maduro und seine Frau.

Sie bringen sie in die USA.

Dieser Angriff ist gegen das Völkerrecht.

Dabei sterben auch Zivilisten.

Wir sind für die Menschen in Venezuela.

 

Maduro und seine Herrschaft

 

Maduro regiert nicht für das Volk.

Er lässt Menschen erschießen und einsperren.

Er verfolgt Gegner und queere Menschen.

Die Menschen werden arm.

Die reiche Elite wird immer reicher.

 

Viele Venezolaner sind froh, dass Maduro weg ist.

Trump will nicht das Wohl von Venezuela.

Er will das Öl für US-Firmen.

Er benutzt Gewalt und Angst.

Er will andere Länder schwächen.

 

Flucht und Schutz

 

Viele Menschen fliehen aus Venezuela.

Das sind etwa 1 von 4 Menschen.

Viele gehen in Nachbarländer.

In Sachsen leben 9.000 Venezolaner und Venezolanerinnen.

Sie haben oft nur eine Duldung.

 

Wir müssen ihnen Schutz geben.

Sie sollen hier sicher leben können.

Niemand darf zurückgeschickt werden.

Deutschland soll Venezuela nicht für Machtspiele nutzen.

 

Hilfe für Venezuela

 

Die Menschen in Venezuela organisieren sich selbst.

Wir sollen sie dabei unterstützen.

Das Volk soll über Wirtschaft und Rohstoffe entscheiden.

Nicht die USA oder eine neue Herrschergruppe.

 

Es gibt große Armut und wenig Medizin.

Die Infrastruktur ist schlecht.

Wir müssen den Menschen hier eine sichere Zukunft geben.

Sie brauchen Bildung und Arbeit.

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