Investitionskredite im Milliardenumfang sind richtig, Stellenabbau unter Missachtung der Aufgaben wäre falsch

Die Staatsregierung hat ihre Klausur zu den Rahmenbedingungen für die Haushaltsverhandlungen 2027/2028 beendet. Es ist richtig, dass der Freistaat für beide Jahre Investitionskredite von insgesamt etwa 1,4 Milliarden Euro aufnimmt und den Spielraum ausschöpft, den das Grundgesetz gewährt.

´Dafür sind wir als Linke stets eingetreten und haben bei der letzten Haushaltsverhandlung die rechtlichen Voraussetzungen durchgesetzt. Wir müssen die Wirtschaft ankurbeln und die Infrastruktur sanieren. So verliert die Investitionsbremse wenigstens einen Teil ihrer schädlichen Wirkung.

Auch wir wollen die Digitalisierung vorantreiben und Geld sparen. Aber wir werden die Stellenabbaupläne der Staatsregierung kritisch prüfen. Der Staat und insbesondere Sozialstaat müssen funktionieren, die Verwaltung erreichbar und verlässlich sein. Sachsen hat schon einmal nur auf die nackten Zahlen geschaut und dann gekürzt, ohne die staatlichen Aufgaben oder die Arbeitslast der Bediensteten ausreichend zu betrachten. Ein Ergebnis davon ist es, dass bis heute hunderttausende Schulstunden ausfallen.

Wir bezweifeln außerdem, dass der Beamtenpensionsfonds derzeit so stark befüllt werden muss. Darin liegen jetzt 14 Milliarden Euro, 2026 solle etwa 800 Millionen Euro abfließen. Andere Prioritäten sind jetzt nötig, weil wir uns in einer Krise befinden.

Die Staatsregierung nimmt 1,4 Milliarden Euro Kredit auf.

Das Geld ist für die Jahre 2027 und 2028.

Das Grundgesetz erlaubt das.

Die Linke hat das unterstützt.

Das Geld soll die Wirtschaft stärken und die Infrastruktur reparieren.

 

Investitionen und Digitalisierung

Die Linke will die Digitalisierung fördern.

Sie will auch Geld sparen.

Aber sie prüft die Pläne für Stellenabbau genau.

 

Stellenabbau und Aufgaben

 

Der Staat muss gut funktionieren.

Die Verwaltung muss erreichbar sein.

Sachsen hat früher nur auf Zahlen geschaut.

Dann hat es gekürzt ohne auf Aufgaben zu achten.

Das führte zu vielen ausgefallenen Schulstunden.

 

Beamtenpensionsfonds

 

Der Beamtenpensionsfonds hat 14 Milliarden Euro.

2026 sollen 800 Millionen Euro ausgegeben werden.

Die Linke meint, das ist jetzt nicht so wichtig.

Andere Dinge sind wichtiger wegen der Krise.

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