In der TVL-Tarifrunde einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte durchsetzen!
Die Linksfraktion fordert die Staatsregierung auf, die Arbeitsbedingungen für studentische Beschäftigte zu verbessern. In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder soll sie dafür eintreten, dass die studentischen Beschäftigten künftig ebenfalls durch einen Tarifvertrag geschützt werden.
Hochschulen sind staatliche Einrichtungen. Trotzdem ist die Gruppe der studentischen, wissenschaftlichen und künstlerischen Hilfskräfte nicht nur in Sachsen, sondern bundesweit prekär beschäftigt. Es gibt oft keine tariflichen Mindeststandards wie Urlaubstage oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Regelungen wie die ohnehin viel zu kurze Mindestvertragslaufzeit von sechs beziehungsweise 12 Monaten werden nur selten eingehalten. Allein im Mai/Juni 2025 wurden in Sachsen 283 studentische Beschäftigte für weniger als sechs Monate eingestellt!
Die Betroffenen müssen immer wieder um eine Verlängerung ihrer Verträge bangen. Kettenbefristungen sind an der Tagesordnung. Ein Grund ist nicht zuletzt das Fehlen eines Tarifvertrages. Nicht weniger wichtig für gute Arbeitsbedingungen ist ein Personalrat, der auch die Interessen der studentischen Beschäftigten vertreten kann. Dazu wollen wir eine Änderung des Personalvertretungs- sowie des Hochschulgesetzes anstoßen. Auch Studierende sollen sich trotz kürzerer Arbeitsverträge im Personalrat engagieren können.
Tarifvertrag für Studierende
Die Linksfraktion will bessere Arbeit für Studierende.
Sie fordert die Staatsregierung auf zu helfen.
Studierende sollen durch einen Tarifvertrag geschützt werden.
Probleme bei der Arbeit
Studierende arbeiten an Hochschulen.
Hochschulen sind staatlich.
Studierende haben oft schlechte Arbeitsbedingungen.
Sie bekommen keinen Urlaub und kein Geld bei Krankheit.
Verträge sind oft zu kurz und werden nicht verlängert.
Im Mai und Juni 2025 arbeiteten 283 Studierende weniger als 6 Monate in Sachsen.
Studierende haben Angst, dass ihre Verträge nicht verlängert werden.
Sie bekommen oft nur kurze Verträge hintereinander.
Lösungsvorschläge
Ein Tarifvertrag soll die Arbeit besser machen.
Ein Personalrat soll die Rechte der Studierenden vertreten.
Das Personalvertretungs- und Hochschulgesetz soll geändert werden.
Studierende sollen im Personalrat mitmachen können.
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