GEAS-Beschluss: Ein schwarzer Tag für die Menschenrechte
Heute entscheidet der Bundesrat über das nationale Anpassungsgesetz zur Reform des „Gemeinsamen europäischen Asylsystems (GEAS)“. Trotz umfangreicher und ernstzunehmender Kritik hat sich die Bundesregierung und allen voran Friedrich Merz für die Rolle des Hardliners entschieden.
Für die Abschottung gegenüber Schutzsuchenden werden Chaos und Mehrkosten in der Verwaltung, bei den Gerichten und nicht zuletzt den Kommunen hingenommen. Darüber hinaus setzt sich die Reform über höchstrichterliche Rechtsprechung hinweg, wenn sie bei bestimmten Gruppen die Unterschreitung des verfassungsrechtlich garantierten Existenzminimums vorsieht. Außerdem missachtet sie menschenrechtliche Mindeststandards, etwa durch umfassende Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Die Leidtragenden sind diejenigen, die bei uns Zuflucht vor Hunger, Armut und den Kriegen suchen, bei denen Deutschland kräftig mitverdient.
Die Bundesregierung hat bei der Umsetzung der Reform auf deutscher Ebene sämtliche Ermessensspielräume skrupellos nach rechts ausgenutzt. Damit fährt sie den schärfsten Angriff auf das Asylrecht seit 1993. Schon damals war es mit Helmut Kohl ein CDU-Kanzler, der der Neonazipropaganda dieser Baseballschlägerjahre nachgab. Damals wie heute ist Kapitalismus untrennbar mit Arbeitslosigkeit und Zukunftsängsten verbunden. Damals wie heute werden Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte zu Sündenböcken gemacht. Damals wie heute lässt sich Migration durch kein Gesetz verhindern. Diese Reform entrechtet und isoliert Geflüchtete lediglich und macht es damit leichter, sie als billige Arbeitskräfte und Lohndrücker auszubeuten.
Ich erwarte von Friedrich Merz keinen Antifaschismus. Doch in welchem Ausmaß er AfD-Politik betreibt, schockiert. Die GEAS-Reform ist Wasser auf die Mühlen der extremen Rechten. Geflüchtete werden pauschal zur Bedrohung erklärt. Sogar Kinder können nun hinter Gitter kommen, ohne etwas verbrochen zu haben. Wir werden uns mit allem demokratischen Mitteln gegen die GEAS-Umsetzung in Sachsen wenden.
GEAS-Beschluss
Das Gesetz zum Asylsystem heißt GEAS.
Es ist jetzt im Bundesrat beschlossen.
Das Gesetz kann bald gelten.
Kritik am Gesetz
Viele Menschen kritisieren das Gesetz.
Die Regierung will trotzdem das Gesetz.
Friedrich Merz unterstützt das Gesetz stark.
Folgen für Schutzsuchende
Das Gesetz macht das Leben schwer für Schutzsuchende.
Es schränkt ihre Bewegungsfreiheit ein.
Manche bekommen zu wenig Geld zum Leben.
Das Gesetz verletzt Menschenrechte.
Folgen für Verwaltung und Kommunen
Das Gesetz bringt Chaos in die Verwaltung.
Die Gerichte haben mehr Arbeit.
Auch die Städte und Gemeinden haben mehr Arbeit.
Kritik an der Regierung
Die Regierung nutzt alle Möglichkeiten für das Gesetz.
Das Gesetz ist der härteste Angriff auf das Asylrecht seit 1993.
Damals gab es auch schon Probleme mit Rechtsextremen.
Flüchtlinge und Arbeitsmarkt
Das Gesetz macht Flüchtlinge schwächer.
Es macht sie zu billigen Arbeitskräften.
Das Gesetz schützt Flüchtlinge nicht.
Gefahr durch rechte Politik
Das Gesetz hilft der rechten Politik.
Flüchtlinge gelten als Gefahr.
Kinder können eingesperrt werden, ohne Schuld.
Widerstand gegen das Gesetz
Wir wollen das Gesetz stoppen.
Wir nutzen alle demokratischen Mittel.
Wir kämpfen gegen das Gesetz in Sachsen.
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