Es gibt keinen Generationenkonflikt - wenn alle gerecht einzahlen, ist eine würdevolle Rente garantiert!
Das Gezerre um das Rentenpaket wird als Konflikt zwischen Jung und Alt dargestellt. Es ist aber kein Generationenkonflikt, sondern eine weitere Attacke gegen den Sozialstaat. Darüber haben wir auch im Sächsischen Landtag debattiert.
Die Bundesregierung möchte das Rentenniveau bis 2031 auf 48 Prozent festschreiben: Wer 45 Jahre zum Durchschnittsverdienst arbeitet und in die Rentenkasse einzahlt, erhält 48 Prozent des Durchschnittsverdienstes als Rente. Schon das ist zu wenig, um Altersarmut zu verhindern. Würde das Rentenpaket aber im Bundestag durchfallen, stünde sogar dieses niedrige Rentenniveau infrage. An der Linken wird es deshalb nicht scheitern, dass es stabilisiert wird. Die Renten würden sonst für viele noch weiter sinken. Indem sich die Linke im Bundestag enthält, hilft sie also nicht den versagenden CDU-Politikern Merz und Spahn, sondern Millionen Rentnerinnen und Rentnern.
Der Kampf gegen die Altersarmut ist damit aber noch lange nicht gewonnen. Sie hat sich seit der Mitte der 2000er Jahre verdoppelt, 3,5 Millionen Menschen sind betroffen. Gerade bei uns im Osten schaffen es keineswegs alle, lange und genug einzuzahlen - wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder schlechter Löhne. Im OECD-Vergleich liegt die Rentenhöhe in Deutschland unterhalb des Mittelmaßes: Hier bekommt man lediglich gut die Hälfte des letzten Nettoeinkommens. In Italien sind es 79 Prozent, in Österreich sogar mehr als 86 Prozent. Bei manchen gehen von der Rente auch noch Steuern ab, der komplette Beitrag zur Pflegeversicherung sowieso.
Wir wollen Altersarmut besiegen. Dazu muss das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent steigen. Wir unterstützen die Gewerkschaften in ihrem Kampf für höhere Löhne, denn die sind der beste Schutz gegen Hunger-Renten. Wir fordern eine solidarische Mindestrente von 1.400 Euro netto für alle, die darauf angewiesen sind, und den abschlagsfreien Renteneintritt mit 65 oder nach 40 Beitragsjahren. Das ist möglich, wenn alle in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen - auch Selbstständige, Beamte und Abgeordnete. Es muss Schluss damit sein, dass Großverdiener nur für einen Teil ihres Einkommens Beiträge zahlen. Den Herren der Jungen Union und manchen anderen gefallen solche Vorschläge natürlich nicht: Sie drängen weiter darauf, stattdessen das Rentenniveau zu senken und das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Diese Leute sind nicht die Vertreter der Jugend, sondern die Lobby der Begüterten.
Eine Rente, die allen ein würdevolles Alter ohne Armut garantiert, ist möglich.
In Österreich funktioniert es, ganz ohne Sozialismus. Wenn einige dafür von ihren großen Einkommen und Vermögen etwas abgeben müssen, macht das niemanden ärmer, aber alle reicher.
Es gibt keinen Streit zwischen Jung und Alt.
Alle sollen gerecht in die Renten-Kasse einzahlen.
Dann gibt es eine gute Rente für alle.
Kein Streit zwischen Jung und Alt
Man sagt, es gibt Streit zwischen Jung und Alt.
Das stimmt nicht.
Es ist ein Streit gegen den Sozial-Staat.
Darüber haben Politiker im Land-Tag gesprochen.
Renten-Niveau und Alters-Armut
Die Regierung will das Renten-Niveau bis 2031 auf 48 Prozent fest-Schreiben.
Das heißt: Wer 45 Jahre arbeitet und einzahlt, bekommt 48 Prozent vom Lohn als Rente.
Das ist zu wenig gegen Alters-Armut.
Wenn das Renten-Paket nicht stimmt, wird die Rente noch kleiner.
Die Partei Die Linke will das nicht zulassen.
Die Linke hilft so den Rentnern.
Sie hilft nicht den Politikern Merz und Spahn von der CDU.
Alters-Armut ist ein großes Problem.
3,5 Millionen Menschen haben zu wenig Geld im Alter.
Viele im Osten können nicht lange genug einzahlen wegen Krankheit oder Arbeits-Losigkeit.
In Deutschland ist die Rente klein im Vergleich zu anderen Ländern.
Man bekommt nur die Hälfte vom letzten Lohn.
In Italien sind es 79 Prozent.
In Österreich sind es 86 Prozent.
Von der Rente gehen noch Steuern und Pflege-Beiträge ab.
Was wir wollen
Wir wollen Alters-Armut besiegen.
Das Renten-Niveau soll auf 53 Prozent steigen.
Wir unterstützen die Gewerkschaften für höhere Löhne.
Hohe Löhne schützen vor Hunger-Renten.
Wir fordern eine Mindes-Rente von 1.400 Euro netto.
Alle, die wenig Geld haben, sollen das bekommen.
Man soll mit 65 Jahren oder nach 40 Jahren Arbeit ohne Abzug in Rente gehen können.
Alle sollen in die Renten-Kasse einzahlen.
Das gilt auch für Selbst-Ständige, Beamte und Politiker.
Groß-Verdiener sollen für ihr ganzes Einkommen einzahlen.
Manche Politiker wollen das nicht.
Sie wollen die Rente senken und das Renten-Alter erhöhen.
Diese Politiker sind nicht für die Jugend.
Sie sind für reiche Menschen.
Eine gute Rente ist möglich
Eine gute Rente ist möglich.
Sie gibt allen ein gutes Leben im Alter.
In Österreich klappt das schon.
Dort gibt es keine Sozialismus.
Wer viel Geld hat, gibt etwas ab für die anderen.
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