Dow Chemical - Wenn alles Reden nichts hilft, hilft nur Enteignung

Der heutige Chemiegipfel in Böhlen findet in einer angespannten wirtschaftlichen Lage statt: Dow Chemical will den Standort nicht verkaufen, sondern abreißen.

Die tiefe Krise im Chemiedreieck ist nicht neu. Sie ist auch nicht naturgegeben. Es geht hier um zehntausende Arbeitsplätze direkt.

Anstatt nach Lösungen zu suchen, droht Dow Chemical nun mit Deindustrialisierung. Nicht ein Verkauf der Anlagen steht an, sondern deren Schließung und Abriss sind zu befürchten. Ein mit Steuermitteln entwickelter wesentlicher Industriestandort in Ostdeutschland wäre verloren.

Neben dem Kampf der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft braucht es ein entschlossenes Auftreten der beiden Landesregierungen sowie der Bundesregierung gegenüber der Firma. Förderung und Profite abgreifen, die Verluste der Allgemeinheit überhelfen. Sollte Dow diese Strategie fortsetzen, hilft nur eins: Enteignung, die der Artikel 14 des Grundgesetzes ermöglicht.

Ohne industriepolitische Strategie und planbare Energiekosten werden Konzerne immer wieder Argumente finden, um Jobs zu vernichten. Oft genug sind Managementversagen und Aktionärsinteressen die eigentlichen Krisenursachen. Der Staat muss mehr Verantwortung für Infrastrukturentwicklung und Ausbildung übernehmen. Die Linksfraktion steht an der Seite der Beschäftigten. Der Markt wird es nicht richten.

Dow Chemical und Krise

Dow Chemical will den Standort nicht verkaufen.
Die Firma will die Anlagen abreißen.
Das ist schlecht für viele Arbeitsplätze.
Die Krise im Chemiedreieck ist groß.

Gefahr für Arbeitsplätze

Zehntausende Menschen arbeiten dort.
Die Firma will die Anlagen schließen.
Das ist ein großer Verlust für die Region.
Der Standort wurde mit Steuergeld gebaut.

Was jetzt passieren muss

Die Beschäftigten kämpfen für ihre Arbeit.
Die Gewerkschaft unterstützt sie.
Die Landesregierungen und die Bundesregierung müssen handeln.
Sie müssen Druck auf Dow Chemical machen.

Wenn Dow Chemical nicht mitmacht, hilft nur Enteignung.
Das erlaubt Artikel 14 im Grundgesetz.
Enteignung heißt: Der Staat nimmt die Firma.

Warum der Staat helfen muss

Ohne Plan und günstige Energie verlieren Firmen Jobs.
Manchmal machen Manager Fehler.
Manchmal wollen Aktionäre nur Geld verdienen.
Der Staat muss für Ausbildung und Infrastruktur sorgen.

Die Linkspartei unterstützt die Beschäftigten.
Der Markt kann die Probleme nicht lösen.

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