Die VW-Beschäftigten haben allen Grund, misstrauisch zu sein - nicht besänftigen lassen!

Berichten zufolge wird die VW Sachsen GmbH nicht - wie tarifvertraglich vereinbart - zum 1. Januar 2027 in den Konzern integriert. Angeblich dauere es länger, zahlreiche Konzernsysteme umzustellen. Eine neue Frist ist nicht bekannt.

Wir können es nachvollziehen, dass viele VW-Beschäftigte jetzt noch stärker verunsichert sind. Wut auf das Management ist verständlich. Es kann wohl niemand von ihnen verlangen, der Konzernzentrale blind zu vertrauen. Vielmehr werden viele die Begründung dafür, dass die tarifvertraglich vereinbarte Konzern-Integration nicht pünktlich stattfindet, für vorgeschoben halten. Man muss den Eindruck gewinnen, dass die Produktion an den verbliebenen sächsischen VW-Standorten Zwickau und Chemnitz in der Konzernzentrale keine Priorität hat. Mit ihrem aktuellen Handeln macht die Konzernzentrale klar: Wenn es hart auf hart kommt, hat Westdeutschland den Vorzug. Die Integration in den Mutterkonzern würde den Beschäftigten etwas mehr Sicherheit geben und helfen, Zweifel an der Zukunft der Standorte ausräumen.

Tarifverträge müssen gelten. Das Vorgehen der VW-Führung ist ein Vertrauensbruch. Wirtschaftsminister Dirk Panter meint, niemand solle sich ,kirre machen lassen‘, aber das ist nicht viel mehr als eine Beruhigungspille. Auch die Staatsregierung sollte sich von der VW-Führung nicht besänftigen lassen, sondern Druck für den Erhalt der sächsischen Werke machen. Die Beschäftigten haben alles Recht dazu, dem angedrohten Vertragsbruch laut und deutlich zu widersprechen, zumal der Konzern trotz Krise wohl im Juni weiter Dividenden ausschütten wird und der Vorstand sich die vollen Boni genehmigt hat.

VW-Beschäftigte sind misstrauisch

VW Sachsen wird nicht zum 1. Januar 2027 Teil vom Konzern.
Die Umstellung der Systeme dauert länger.
Eine neue Frist gibt es nicht.

Verunsicherung und Wut

Viele Beschäftigte sind jetzt verunsichert.
Sie sind wütend auf das Management.
Sie vertrauen der Konzernzentrale nicht mehr.
Sie glauben, die Begründung ist nur eine Ausrede.

Priorität der Standorte

Die Produktion in Zwickau und Chemnitz hat keine Priorität.
Westdeutschland hat Vorrang.
Die Integration in den Konzern gibt mehr Sicherheit.
Sie hilft, Zweifel an der Zukunft zu verringern.

Tarifverträge und Vertrauensbruch

Tarifverträge müssen eingehalten werden.
Das Verhalten von VW ist ein Vertrauensbruch.
Der Wirtschaftsminister sagt, man soll sich nicht aufregen.
Das ist aber nur eine Beruhigung.

Forderungen an die Staatsregierung

Die Staatsregierung soll Druck machen.
Sie soll die sächsischen Werke schützen.
Die Beschäftigten dürfen laut widersprechen.
Der Konzern zahlt trotz Krise Dividenden.
Der Vorstand bekommt volle Boni.

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