Der Evaluationsbericht bestätigt unsere Warnungen - Kulturräume dauerhaft stärken!
Der Evaluationsbericht zum Kulturraumgesetz bestätigt nach Ansicht der Linksfraktion die seit Jahren bekannten strukturellen Probleme der sächsischen Kulturförderung. Vor allem die fehlende Dynamisierung der Kulturraummittel, die Überlastung der Kommunen und der große Investitionsstau gefährden die kulturelle Versorgung in allen Regionen.
Der Bericht liest sich wie ein Alarmruf. Die Kulturräume arbeiten seit Jahren an der Belastungsgrenze und werden von steigenden Tarif- und Betriebskosten überrollt, ohne dass die Landesmittel mithalten. Das haben wir immer kritisiert. Wer Kultur erhalten will, braucht ein transparentes, ausfinanziertes und planbares System - kurzfristige Rettungsmaßnahmen für einzelne Einrichtungen reichen nicht aus. Die Evaluation zeigt klar: Ohne eine zeitgemäße Finanzierung der Kulturräume wird der Kulturabbau weiter voranschreiten.
Besonders im ländlichen Raum entscheidet die Kulturraumförderung darüber, ob Menschen Zugang zu Theater, Musik, Museen oder Soziokultur haben. Wenn Kommunen kaum noch handlungsfähig sind, bricht kulturelle Teilhabe weg. Die Landesregierung muss damit aufhören, Verantwortung nach unten abzuwälzen, und stattdessen ein verlässliches Finanzierungssystem schaffen.
Die Linksfraktion fordert die Staatsregierung auf, die Novellierung des Kulturraumgesetzes für strukturelle Verbesserungen zu nutzen. Die Kulturraummittel müssen regelmäßig steigen, damit Tarifsteigerungen und Inflation nicht zu verdeckten Kürzungen führen. Ebenso notwendig ist eine spürbare Entlastung der Kommunen, damit Kultur nicht gegen Pflichtaufgaben ausgespielt wird. Darüber hinaus verlangt die Linksfraktion eine deutliche Erhöhung der Investitionsmittel für Sanierungen, Barrierefreiheit, Digitalisierung und Klimaanpassung sowie klare Zuständigkeiten des Landes, um überregional bedeutsame Kulturangebote zuverlässig abzusichern.
Wir begrüßen es, dass der Evaluationsbericht die Probleme klar benennt. Jetzt braucht es politischen Mut, die Probleme anzupacken - für die Kulturräume, für die Beschäftigten und für die kulturelle Vielfalt in unserem Land.
Die Linksfraktion im Sächsischen Landtag unterstützt die Träger und Vereine.
Sie protestieren gegen Kürzungen bei Beratungen für Geflüchtete.
Die Mittel für Integrations-Maßnahmen sollten fast ganz gestrichen werden.
Die Linke und die Grünen haben das verhindert.
Die Psychosozialen Zentren bekommen weiter Geld.
Aber bei anderen Projekten gibt es Probleme.
Von 91 Anträgen wurden nur 21 bewilligt.
70 Projekte stehen vor dem Aus.
Dazu gehört die Beratung für queere Geflüchtete und der Sächsische Flüchtlingsrat.
Die Linksfraktion will stabile Förderung für Beratungen.
Sie hat 14,5 Millionen Euro pro Jahr für Integrations-Maßnahmen erreicht.
Es ist unverständlich, dass weniger Geld bei den Projekten ankommt.
Die Haushalts-Beschlüsse verzögern sich.
Die Linksfraktion fordert klare Regeln und schnelle Lösungen.
Das Ministerium soll das Geld an die Projekte geben.
Ein Gutachten zeigt: Integrations-Förderung funktioniert.
Die Angebote werden weiter gebraucht.
Die Linksfraktion will die Projekte langfristig sichern.
Beratung für psychisch belastete Geflüchtete ist Pflicht.
Die Linksfraktion kämpft weiter für die Integrations-Förderung.
Sie stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Viele Projekte stehen vor dem Aus.
Die Linksfraktion will sie erhalten.
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