Das Apothekensterben stoppen und die Arzneimittelversorgung der Zukunft organisieren!
Der 7. Juni war der Tag der Apotheke und auch der Tag des Schokoladeneises. Eis erfrischt nicht nur, sondern es wirkt bei Halsschmerzen entzündungshemmend und schmerzlindernd. Glücklicherweise haben wir kein Problem mit dem Verschwinden von Eiscafés und keine Versorgungslücken bei Schokoladeneis. Bei Arzneimitteln und Apotheken sieht es leider anders aus.
Deshalb haben wir vor anderthalb Jahren Maßnahmen gegen das Apothekensterben beantragt. Viele der Forderungen, die damals als ambitioniert galten, werden heute breit geteilt. Das ist ein Erfolg der Apothekerinnen und Apotheker und ihrer Beschäftigten, die beharrlich auf die Probleme aufmerksam machen. Gleichzeitig sollten wir die Debatte nicht darauf beschränken, wie wir den Status quo erhalten.
Die Frage lautet auch: Wie sichern wir die Arzneimittelversorgung der Zukunft? Deshalb fordern wir jetzt einen Apotheken-Sicherungsplan. Wir wollen Versorgungslücken rechtzeitig erkennen. Deshalb schlagen wir einen Apothekenatlas und ein Frühwarnsystem vor. Wir wollen Apotheken gezielt unterstützen, wo die Versorgung besonders unter Druck steht: bei Nachfolgeregelungen, Neugründungen, Investitionen in moderne Versorgungs- und Digitalstrukturen und bei der Sicherung von Filialen im ländlichen Raum. Wir wollen mehr Fachkräfte gewinnen und halten. Deshalb müssen wir über Ausbildungskapazitäten, Arbeitsbedingungen und neue Wege sprechen.
Wir müssen die Apotheken von unnötiger Bürokratie entlasten. Wer mit Lieferengpässen, Beratung und Versorgungsproblemen beschäftigt ist, sollte nicht übermäßig Formulare, Dokumentationspflichten und Verwaltungsverfahren bearbeiten müssen. Und wir fordern bessere Strukturen im Umgang mit Lieferengpässen, damit nicht jede Apotheke dieselben Probleme immer wieder alleine lösen muss.
Wir wollen innovative Versorgungsmodelle fördern, etwa digitale Beratung. Gleichzeitig sollten die Kompetenzen der Apotheken stärker genutzt werden. Bei Medikationsmanagement, Prävention, der Betreuung chronisch Kranker und in der Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten können sie einen wichtigen Beitrag leisten. Sie sind oft die erste Anlaufstelle und sollten entsprechend eingebunden werden. Und schließlich schlagen wir einen dauerhaften Runden Tisch Arzneimittelversorgung vor.
Wenn wir über Apotheken sprechen, reden wir über Menschen, die beraten, nachfragen, Probleme lösen und Verantwortung übernehmen. Keine Versandplattform kann ihre Zuwendung ersetzen. Dafür haben sie unseren Dank und vor allem unsere Unterstützung verdient, nicht nur am Tag der Apotheke!
Viele Apotheken haben Probleme.
Sie finden keine Nachfolger.
Sie brauchen Geld für neue Technik.
Besonders auf dem Land ist es schwer.
Wir müssen die Probleme lösen.
Apotheken-Sicherungsplan
Wir wollen einen Plan für Apotheken.
Der Plan heißt Apotheken-Sicherungs-Plan.
Er soll Probleme früh zeigen.
Wir wollen Apotheken helfen, die in Not sind.
Wir wollen neue Apotheken gründen.
Fachkräfte für Apotheken
Apotheken brauchen mehr Fach-Kräfte.
Wir wollen mehr Ausbildungen anbieten.
Die Arbeit soll besser werden.
Dann bleiben mehr Menschen in Apotheken.
Weniger Bürokratie
Apotheker und Apothekerinnen haben viel Arbeit.
Sie müssen viele Formulare ausfüllen.
Das kostet viel Zeit.
Wir wollen weniger Bürokratie für sie.
Lieferengpässe besser lösen
Manchmal fehlen wichtige Medikamente.
Apotheken haben dann Probleme.
Wir wollen, dass Apotheken besser zusammenarbeiten.
So lösen sie Probleme gemeinsam.
Neue Versorgungs-Modelle
Wir wollen neue Ideen für Apotheken.
Zum Beispiel digitale Beratung.
Apotheken können mehr helfen.
Sie können kranke Menschen besser betreuen.
Apotheken sind wichtig
Apotheker und Apothekerinnen helfen den Menschen.
Sie beraten und lösen Probleme.
Keine Internet-Seite kann das ersetzen.
Sie verdienen unseren Dank und unsere Hilfe.
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