Bürokratieabbau ist kein Wert an sich - wir sind skeptisch, wenn Widerspruchsverfahren entfallen sollen
Justizministerin Constanze Geiert hat heute Pläne der Staatsregierung vorgestellt, wonach das Justizgesetz geändert soll. So sollen zahlreiche Widerspruchsverfahren entfallen. Wieder zeigt sich: Bürokratieabbau ist kein Wert an sich. Man muss immer betrachten, welche Folgen bestimmte Regel-Streichungen haben.
Zwar spart die Verwaltung Arbeit, wenn sie keine Widersprüche mehr bearbeiten muss. Dieses Anliegen können wir nachvollziehen. Für viele betroffene Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände dürfte es aber teurer werden, wenn sie künftig unmittelbar vor das Verwaltungsgericht ziehen und dafür in der Regel eine anwaltliche Vertretung beauftragen müssen. Wir sind skeptisch und werden den Entwurf sowie die betroffenen Verfahren genau prüfen. Für uns zählt, was der Bevölkerung Vorteile bringt.
Pläne für das Justizgesetz
Justizministerin Constanze Geiert stellt neue Pläne vor.
Das Justizgesetz soll geändert werden.
Viele Widerspruchsverfahren sollen wegfallen.
Bürokratieabbau ist nicht immer gut
Bürokratieabbau ist kein Wert an sich.
Man muss die Folgen von Änderungen prüfen.
Nicht alle Änderungen sind gut für die Menschen.
Folgen für Bürger und Vereine
Die Verwaltung spart Arbeit ohne Widersprüche.
Das ist verständlich.
Viele Menschen und Vereine müssen dann vor Gericht gehen.
Sie brauchen oft einen Anwalt.
Das kostet mehr Geld.
Unsere Haltung
Wir sind skeptisch bei den Plänen.
Wir prüfen die Vorschläge genau.
Wir wollen Vorteile für die Bevölkerung.
Diesen Beitrag teilen!
Du hast Fragen
oder möchtest einfach reden?
Fraktion Die Linke
im Sächsischen Landtag
Bernhard-von-Lindenau-Platz 1
01067 Dresden, Sachsen
Telefon 0351 4935800
E-Mail linksfraktion@slt.sachsen.de
Oder schreibe uns auf unseren Social-Kanälen: