8. Mai: Sachsen braucht nicht weniger, sondern mehr Erinnerung
Zum zweiten Mal begeht Sachsen den 8. Mai als offiziellen Gedenktag, nachdem wir dies im vergangenen Jahr durchgesetzt hatten. Der Tag soll kein Ritual sein, sondern er muss mit Leben erfüllt werden. Viele schauen auch heute mit Freude und Dankbarkeit auf dieses Datum. Wir dürfen aber nie vergessen, dass im Tag der Befreiung das Echo von Millionen vernichteter Leben widerhallt.
Unser Dank gilt allen Soldaten der Anti-Hitler-Koalition, insbesondere den Soldaten der Roten Armee, sowie den Widerständlern und Partisanen in allen besetzten Ländern und auch denen, die den Mut und die Kraft hatten, hier in Deutschland das Licht der Menschlichkeit nicht erlöschen zu lassen. Sachsen braucht nicht weniger, sondern mehr Erinnerung, zumal die Zahl der Überlebenden schwindet. Wer sie einschränkt, gefährdet die demokratische Bildung künftiger Generationen. Deshalb müssen Gedenkorte sicher finanziert und zeitgemäß ausgestattet werden. Der 8. Mai ist der Auftrag, gegen das Vergessen und für Demokratie einzutreten! Ein Ende dieser Aufgabe ist nicht abzusehen. Deshalb ist sie unaufschiebbar, deshalb ist sie die unsere.
Die Erinnerung an die Gräuel, die vom faschistischen Deutschland ausgingen, muss leben - so wie die Erinnerung an jene, die sie beendeten. Unsere Verpflichtung lautet, dafür zu sorgen, dass die extreme Rechte niemals wieder Einfluss auf die Gesetzgebung bekommt. Alle Menschen sind gleichermaßen wertvoll. Wir dürfen es niemals zulassen, dass dieser Grundsatz relativiert wird. Das Denken, das Auschwitz möglich machte, ist präsent und muss mit allen demokratischen Mitteln bekämpft werden. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Beides gehört untrennbar zusammen.
Gedenktag 8. Mai in Sachsen
Sachsen feiert den 8. Mai als Gedenktag.
Der Tag erinnert an das Ende des Krieges.
Viele Menschen sind dankbar für diesen Tag.
Erinnerung bewahren
Der 8. Mai erinnert an viele verlorene Leben.
Wir danken den Soldaten und Widerständlern.
Sachsen braucht mehr Erinnerung an diesen Tag.
Die Zahl der Überlebenden wird kleiner.
Gedenkorte brauchen Geld und gute Ausstattung.
Der 8. Mai fordert uns auf, nicht zu vergessen.
Wir müssen für Demokratie und gegen das Vergessen kämpfen.
Verpflichtung gegen Faschismus
Wir erinnern an die Gräuel vom faschistischen Deutschland.
Wir ehren die Menschen, die das beendeten.
Die extreme Rechte darf nie wieder Macht bekommen.
Alle Menschen sind gleich wertvoll.
Wir dürfen das nicht vergessen oder ändern.
Das Denken, das Auschwitz möglich machte, ist noch da.
Wir müssen es mit Demokratie bekämpfen.
Nie wieder Krieg und Faschismus.
Diese beiden Dinge gehören zusammen.
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