Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag

Weiterbildung

Neben Bayern ist Sachsen das einzige Bundesland, das keinen Anspruch auf Bildungsfreistellung gewährt. Beschäftigte sollten sich künftig für fünf Tage im Jahr bezahlt freistellen lassen können, um sich weiterzubilden. Schulabschlüsse sollen besser nachträglich erworben werden, die Volkshochschulen und die Weiterbildungseinrichtungen in freier Trägerschaft mit einer angemessenen Grundförderung rechnen können. Die Weiterbildungskonzeption muss aktuell sein, auf die Digitalisierung reagieren.

Auch politische Erwachsenenbildung gehört zum lebenslangen Lernen. Denn wer mitmischen will, sollte das Staats- und Regierungssystem kennen. Allerdings ist der Anteil der politischen Bildung an der Weiterbildung viel zu gering. Der Volkshochschulverband beklagt Geldnot. Wir legen einen Schwerpunkt auf die politische Erwachsenenbildung und wollen die Träger verpflichten, sie flächendeckend kostenlos anzubieten. Natürlich muss der Freistaat dann auch mehr Geld dafür bereitstellen.

Sachsen und Bayern geben keine Bildungs-Freistellung.
Beschäftigte sollen 5 Tage im Jahr bezahlt frei bekommen.
Sie können sich so weiterbilden.

Schul-Abschlüsse sollen leichter nachgeholt werden.
Volkshoch-Schulen und andere Einrichtungen bekommen Geld.
Das Geld ist eine Grund-Förderung.

Die Weiterbildung muss neu und aktuell sein.
Sie muss auf die Digitalisierung reagieren.

Politische Erwachsenenbildung

Politische Bildung gehört zum lebenslangen Lernen.
Wer mitreden will, muss das Staats-System kennen.
Politische Bildung ist zu wenig in der Weiterbildung.

Der Volkshoch-Schul-Verband hat zu wenig Geld.
Wir wollen politische Bildung kostenlos machen.
Die Träger müssen das überall anbieten.

Der Freistaat muss mehr Geld geben.

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Luise Neuhaus-Wartenberg

Parlamentarische Geschäfts­führerin
Sprecherin für Bildungspolitik, Kultur und Medien

luise.neuhaus-wartenberg@slt.sachsen.de

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