Rico Gebhardt: Jeder Feiertagsverlust bedeutet weniger Erholung - Nachhol-Regeln auch in Sachsen einführen

Der Ausschuss für Inneres, Kommunales und Sport hörte heute Sachverständige zum Entwurf der Linksfraktion „Gesetz zur Nachholung gesetzlicher Feiertage im Freistaat Sachsen“ (Drucksache 8/5111). Dazu sagt der rechtspolitische Sprecher der Linksfraktion, Rico Gebhardt:

„Wir wollen, dass Feiertage nachgeholt werden, wenn diese aufs Wochenende fallen. Erst vor wenigen Tagen war das beim 3. Oktober der Fall. Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage gelten laut der Landesverfassung ,als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung‘. Jeder Feiertagsverlust bedeutet für die Beschäftigten weniger Erholung und ein Geschenk an die Unternehmen. Es überrascht mich nicht, dass die Vereinigung der sächsischen Wirtschaft und die Handwerkskammer Dresden das gern so beibehalten wollen. Der DGB Sachsen hat unser Anliegen hingegen unterstützt.

Weltweit haben dutzende Länder bereits Nachhol-Regeln, darunter das Vereinigte Königreich, Neuseeland, Japan, Singapur, Australien, Kanada, Irland und Belgien. Wir sollten auch in Sachsen dafür sorgen, dass Feiertage montags nachgeholt werden. 2027 betrifft das den 1. Mai, den Tag der Deutschen Einheit, den Reformationstag und die beiden Weihnachtsfeiertage.“

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