Pinka: Versicherungen helfen nicht gegen die Klimaerhitzung, Herr Umweltminister!

Zur Forderung des sächsischen Umweltministers Thomas Schmidt (CDU), dass die Versicherungswirtschaft die sächsischen Landwirte nun auch gegen Dürreschäden absichern solle, erklärt Dr. Jana Pinka, Sprecherin der Linksfraktion für Umweltpolitik:

Der Minister verkennt, dass die Klimaerhitzung nur durch Klimaschutz aufzuhalten ist. Klimafolgenanpassung ist wichtig, ersetzt aber nicht den Klimaschutz und ist schon gar nicht auf Versicherungen abzuwälzen. Der Umweltminister sollte sich im Kabinett für entschiedenen Umwelt- und Klimaschutz einsetzen. Erst dann sind auch Versicherungslösungen glaubwürdig.

Selbst das weltweit zweitgrößte Rückversicherungsunternehmen, die SwissRe, hat in ihrem Bericht „Responsible investing – The next steps in our journey“ schon 2017 festgestellt, dass die Zeit der fossilen Brennstoffe zu Ende geht und darin nicht mehr investiert werden sollte – zumindest dann nicht, wenn die eigenen Kosten als Rückversicherer dauerhaft gering gehalten werden sollen. Das größte Risiko ist demnach der Klimawandel, der die wirtschaftliche Basis ganzer Volkswirtschaften zerstören kann.

Das ist ein starkes Zeichen, dass auch in Sachsen gehört werden sollte, wo – entgegen den Ergebnissen der Kohleausstiegskommission – an der Abbaggerung von Mühlrose und der darunter liegenden 145 Millionen Tonnen Braunkohle festgehalten werden soll.

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