„Gemeinsam statt einsam“ und „Nu lasst mal die Kita im Dorf“: Linksfraktion startet neue Großflächenkampagne
Heute startet eine landesweite Großflächenkampagne der Linksfraktion – parallel zu zwei Themen, die in Stadt und Land viele Menschen beschäftigen. Unter dem Slogan „Gemeinsam statt einsam“ wirbt Die Linke dafür, das Einsamkeitsproblem anzugehen. Das zweite Motiv trägt den Titel „Nu lasst mal die Kita im Dorf“ und zielt darauf ab, Kita-Schließungen zu verhindern. Dazu sagt Fraktionschefin Susanne Schaper:
„Wir machen darauf aufmerksam, wofür wir im Landtag eintreten. Mit umfangreichen Anträgen machen wir Vorschläge, für die wir im Konsultationsverfahren eine Parlamentsmehrheit erreichen wollen. Dabei geht es erstens um das wachsende Einsamkeitsproblem (Drucksache 8/4891), das oft unterschätzt wird. Dabei betrifft es viele Menschen – ältere, aber auch immer mehr junge. Insbesondere chronische Einsamkeitsgefühle können zu Teufelskreisen aus Isolation, Stress und Rückzug führen. Starke psychische Belastung erhöht das Risiko für Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen. Doch auch die körperliche Gesundheit kann stark beeinträchtigt sein, etwa durch ein höheres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Armut verstärkt soziale Isolation zusätzlich. Wir wollen die Gesellschaft geselliger machen – das darf keine Geldfrage sein. Dafür sind viele Mittel denkbar, die wir in eine Landesstrategie gegen Einsamkeit gießen wollen. So wollen wir zum Beispiel Trefforte und das Ehrenamt fördern, Plauderbänke aufstellen und Hilfsangebote sichern.“
Die bildungspolitische Sprecherin Luise Neuhaus-Wartenberg fügt hinzu:
„Zweitens treten wir dafür ein, auch in Zeiten sinkender Kinderzahlen eine gute und wohnortnahe Kita-Betreuung zu gewährleisten (Drucksache 8/6366). In Sachsen sind die Geburtenzahlen in den letzten Jahren deutlich gesunken. Deshalb kommen immer weniger Kinder in der Kita an. Wir sollten die Chance nutzen, die Betreuung besser zu machen. Der falsche Weg wäre es, durch zahlreiche Schließungen die Wege für die Familien zu verlängern. Außerdem ist es überfällig, die Eltern und die Kommunen finanziell zu entlasten. Die Staatsregierung soll bis zum Jahresende ein entsprechendes Entwicklungskonzept vorlegen.“
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