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Situation der alleinerziehenden Familien in Sachsen verbessern: Rahmenbedingungen für Unterhaltsvorschusszahlungen anpassen, Kommunen entlasten!

DRUCKSACHE 8/5112

Mehr als 40 Prozent der etwa 135.000 alleinerziehenden Familien in Sachsen leben in Armut – obwohl mehr als 80 Prozent der Alleinerziehenden erwerbstätig sind, die meisten sogar in Vollzeit. Bleiben Unterhaltszahlungen aus, wächst das Armutsrisiko weiter. Daher springt der Staat ein und zahlt auf Antrag den Unterhaltsvorschuss. Dieser ist aber niedriger als der reguläre Anspruch, weil das Kindergeld voll angerechnet wird. Das soll künftig nur noch zur Hälfte geschehen, damit die Alleinerziehenden entlastet werden. Außerdem soll der Staat ausstehende Unterhaltszahlungen effizienter von den säumigen Vätern oder Müttern eintreiben.

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