Piwarz soll am Verhandlungstisch die Forderung nach einem studentischen Tarifvertrag unterstützen!

Passend zur Tarifverhandlung für den öffentlichen Dienst der Länder beantragt die Linksfraktion im Landtag, dass die studentischen Beschäftigten einen Tarifvertrag bekommen. Für einen solchen „TV Stud“ soll die Staatsregierung in den Verhandlungen eintreten. Darüber hinaus sollen die studentischen Beschäftigten einen Personalrat bekommen.

Wir stehen an der Seite der studentischen Beschäftigten. Nicht nur hier in Sachsen, sondern bundesweit verdienen sie einen Tarifvertrag! Bisher sind Überstunden an der Tagesordnung, es gibt keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und keinen Urlaubsanspruch. Die Arbeitsverträge haben sehr kurze Laufzeiten. Die Studierenden sind von den Personalvertretungsregelungen ausgenommen und unterliegen Sonderregelungen, die etwa Vertragslaufzeiten von nur drei Monaten zulassen. Diese Bedingungen sind nicht nur unfair, sondern auch untragbar. Die Studie „Jung, akademisch, prekär“ hat sie bereits 2023 offenbart. Die Folgen sind Kettenbefristungen, geringe Einkommen, Zukunftsangst, psychische Belastung.

Hohe Mieten und Lebenshaltungskosten erschweren es insbesondere jungen Leuten aus ärmeren Familien, in Deutschland zu studieren. Die Herkunft darf aber nicht über die Zukunft entscheiden. Umso wichtiger sind bessere Arbeitsbedingungen! Seit 1980 gibt es in Berlin einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte. Seit vielen Jahren kämpfen studentische Beschäftigte und Studierendenvertretungen sowie Gewerkschaften für einen bundesweiten TV-Stud. Diese Forderung wird auch in der Tarifverhandlung für die Landesbeschäftigten erhoben. Finanzminister Christian Piwarz muss sie am Verhandlungstisch unterstützen!

Zudem sollte die Staatsregierung studentische Personalräte ermöglichen. Die Studierenden sollten trotz kurzer Vertragslaufzeiten und der befristeten Studienzeit ihre Arbeitsbedingungen mitbestimmen können. Zudem muss die Mindestvertragslaufzeit für studentische Beschäftigte auf 24 Monate verlängert und überall durchgesetzt werden. Allein im Mai/Juni 2025 wurden in Sachsen 283 studentische Beschäftigte für weniger als sechs Monate eingestellt.

Tarifvertrag für Studierende

Die Linksfraktion will einen Tarifvertrag für studentische Beschäftigte.
Die Staatsregierung soll das unterstützen.
Studenten sollen einen Personalrat bekommen.

Probleme der Studierenden

Studierende arbeiten oft mehr Stunden als geplant.
Sie bekommen kein Geld bei Krankheit.
Sie haben keinen Urlaub.
Die Verträge sind sehr kurz.
Sie haben keine Vertretung im Personalrat.

Diese Bedingungen sind unfair und schlecht.
Eine Studie zeigt das schon seit 2023.
Studierende haben Angst vor der Zukunft.
Sie verdienen wenig Geld.
Sie sind oft psychisch belastet.

Hilfe für Studierende

Hohe Mieten machen das Leben schwer.
Besonders junge Menschen aus armen Familien haben Probleme.
Die Herkunft darf nicht über die Zukunft entscheiden.
Gute Arbeitsbedingungen sind wichtig.

In Berlin gibt es seit 1980 einen Tarifvertrag für Studierende.
Viele kämpfen für einen bundesweiten Tarifvertrag.
Diese Forderung gilt auch für die Landesbeschäftigten.

Finanzminister Christian Piwarz soll die Forderung unterstützen.
Studentische Personalräte sollen erlaubt werden.
Studierende sollen ihre Arbeitsbedingungen mitbestimmen.

Die Mindestvertragslaufzeit soll 24 Monate sein.
Im Mai und Juni 2025 hatten 283 Studierende Verträge unter 6 Monaten in Sachsen.

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