2.225 sächsische Hautkrebs-Todesfälle seit 2015 wären vermeidbar gewesen – Vorsorge ausbauen, nicht kürzen!
Wir alle freuen uns, dass die Sonne wieder öfter und länger scheint. Allerdings wächst so auch das Hautkrebs-Risiko. Diese gefährliche Erkrankung ist in vielen Fällen heilbar, aber nur dann, wenn sie früh erkannt und behandelt wird. Dafür sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unerlässlich.
Im besten Fall könnte die Zahl der Hautkrebs-Toten so auf null gesenkt werden. Die Bundesregierung will allerdings den entgegengesetzten Weg gehen – und die Staatsregierung hat dazu erklärtermaßen noch keine Meinung. Die sollte sie sich schnellstens bilden und Berlin intervenieren.
Die Zahl der Hautkrebsfälle in Sachsen ist seit 2015 mit leichten Schwankungen gestiegen und stagniert seit etwa drei Jahren, die der stationären Behandlungsfälle ist seit 2015 ebenfalls gewachsen. Die Häufigkeit der jährlichen Todesfälle war zwischen 2015 und 2017 leicht gesunken, seitdem ist sie aber deutlich angestiegen. In älteren Altersgruppen ist die Sterblichkeit besonders hoch. Im Freistaat verstarben zwischen 2015 und 2024 insgesamt 2.225 Menschen an einer Hautkrebserkrankung.
Deshalb ist es verantwortungslos, dass die Bundesregierung im Rahmen ihrer Kürzungsbestrebungen bei den Krankenkassen darüber nachdenkt, die Hautkrebs-Früherkennungen einzuschränken. Im Referentenentwurf für das „GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ heißt es: „Der Gemeinsame Bundesausschuss überprüft auf der Grundlage des aktuellen Stands der medizinischen Erkenntnisse […] die von ihm in Richtlinien nach § 92 getroffenen Regelungen über Früherkennungsuntersuchungen auf Hautkrebs nach Absatz 2 unter Berücksichtigung eines möglichen risikobasierten, opportunistischen Screenings und einer möglichen Anpassung der Häufigkeit der Untersuchungen und beschließt jeweils bis zum 31. Dezember 2027 über eine Anpassung der Richtlinien.“
So werden Erkrankungen später erkannt und können schlechter behandelt werden. Das führt zu genauso vielen oder gar noch mehr Todesfällen, die sämtlich vermeidbar wären. Statt alle Menschen in die Finanzierung des Gesundheitssystems einzubeziehen, werden Leistungen gekürzt und die Versorgung verschlechtert – vor allem zulasten jener Menschen, die Vorsorge-Untersuchungen nicht aus eigener Tasche bezahlen können. Es ist gut, dass eine Campact-Petition gegen Kürzungen bei der Hautkrebs-Vorsorge bereits hunderttausende Unterschriften erhalten hat. Prävention ist die beste und kostengünstigste Gesundheitspolitik!
2.225 Menschen in Sachsen starben seit 2015 an Hautkrebs.
Diese Todesfälle waren vermeidbar.
Hautkrebs ist oft heilbar, wenn man ihn früh erkennt.
Deshalb sind Vorsorgeuntersuchungen wichtig.
Hautkrebs und Sonne
Die Sonne scheint wieder öfter.
Das freut uns alle.
Aber die Sonne erhöht das Risiko für Hautkrebs.
Hautkrebs kann gefährlich sein.
Vorsorge ist wichtig
Frühe Erkennung hilft gegen Hautkrebs.
Regelmäßige Untersuchungen sind nötig.
So kann man viele Todesfälle verhindern.
Die Zahl der Hautkrebs-Toten könnte auf null sinken.
Politik und Hautkrebs
Die Bundesregierung will die Vorsorge kürzen.
Die Staatsregierung in Sachsen hat noch keine Meinung.
Sie soll schnell handeln und in Berlin sprechen.
Zahlen zu Hautkrebs in Sachsen
Seit 2015 steigt die Zahl der Hautkrebsfälle in Sachsen.
Die Zahl der Behandlungen im Krankenhaus wächst auch.
Die Todesfälle sanken von 2015 bis 2017.
Seit 2017 steigen die Todesfälle wieder stark an.
Besonders ältere Menschen sterben oft an Hautkrebs.
Zwischen 2015 und 2024 starben 2.225 Menschen in Sachsen an Hautkrebs.
Gefahr durch Kürzungen
Die Bundesregierung will die Hautkrebs-Vorsorge einschränken.
Das steht im Gesetzesentwurf für die Krankenkassen.
Die Untersuchungen sollen seltener werden.
Das ist gefährlich für die Gesundheit der Menschen.
Kürzungen führen zu späterer Erkennung von Hautkrebs.
Dann ist die Behandlung schwerer.
Mehr Menschen sterben an Hautkrebs.
Diese Todesfälle sind vermeidbar.
Folgen für die Menschen
Viele Menschen können sich keine Vorsorge selbst bezahlen.
Kürzungen treffen diese Menschen besonders hart.
Das Gesundheitssystem wird schlechter für alle.
Petition gegen Kürzungen
Viele Menschen unterschreiben gegen die Kürzungen.
Die Petition hat schon viele Unterschriften.
Prävention ist die beste und günstigste Gesundheitspolitik.
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