Stefan Hartmann zum Klimastatusbericht 2024: Temperatur steigt in Deutschland noch stärker als weltweit - sozial gegensteuern!
Zum Klimastatusbericht 2024 des Deutschen Wetterdienstes erklärt Stefan Hartmann, Sprecher der Linksfraktion für Umwelt- und Klimaschutzpolitik:
„Unsere Lebensbedingungen verändern sich – das hat nicht nur gemerkt, wer im letzten Winter mit den Kindern rodeln wollte und partout keinen Schnee gefunden hat. Auch der Klimastatusbericht 2024 zeigt den Einfluss, den menschliches Handeln auf unseren Planeten hat: Die Durchschnittstemperatur steigt immer schneller, in Deutschland noch viel stärker als im weltweiten Vergleich. Das Jahr 2024 war in Deutschland das bisher wärmste Jahr seit dem Beobachtungsbeginn 1881. Der Februar zeigte die bisher größte Abweichung nach oben, die bisher in Deutschland festgestellt wurde. Es gibt immer weniger Frost- und Eistage, aber immer mehr heiße Tage. Das hat Folgen – weitere Flutkatastrophen, Starkregenereignisse oder Dürreperioden sind nur eine Frage der Zeit. Vor allem ältere und kranke Menschen sind wieder gefährdet, sobald die sommerliche Hitze kommt und immer länger bleibt.
Es ist wichtig, mit Krediten in Straßen, Schienen und Brücken zu investieren. Genauso wichtig ist es aber, dass wir unsere Treibhausgasemissionen schneller senken als bisher. Dazu muss auch viel Geld in Energienetze, deren Steuerung sowie in Speicherlösungen fließen. Nur erneuerbare Energieträger sind sicher, sauber und preiswert. Wir müssen klug weitere Anlagen zubauen, um Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft, Geothermie und Bioenergie stärker zu nutzen. Sonst werden die Energiepreise immer weiter steigen. Wer viel Geld hat, muss dazu stärker beitragen, und wer wenig Geld hat, soll ebenfalls klimafreundlicher leben können. Als Linke dringen wir deshalb auf sozialen Klimaschutz!“
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