Stefan Hartmann: Es braucht einen Halbstundentakt im Regionalverkehr zwischen Leipzig und Dresden!
Die Bahnstrecke Leipzig–Dresden ist eine zentrale Verkehrsachse für Sachsen. Seit Jahren jedoch werden Fahrgäste und Pendler ausgebremst: Überfüllte Züge und regelmäßige, teilweise erhebliche Verspätungen prägen den Alltag. Künftig halten auch weniger ICEs in Riesa, um den Fernverkehr zu beschleunigen. Dazu erklärt Stefan Hartmann, der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion:
„Es kann nicht sein, dass Fahrgäste jeden Tag um ihre Anschlussverbindungen bangen und sich in überfüllten Zügen drängen müssen. Besonders der Saxonia-Express RE50 ist seit Jahren mit Fahrgastzahlen konfrontiert, denen die Kapazität der Fahrzeuge nicht gerecht wird. Dabei ist diese Strecke für den Betreiber Deutsche Bahn eine der wenigen profitablen Regionalverbindungen. Im Abschlussbericht der ÖPNV-Strategiekommission des Freistaats Sachsen wird als klares Ziel für den RE50 ab dem Jahr 2024 eine Taktverdichtung auf einen Halbstundentakt empfohlen, um das Angebot auf hohem Niveau zu halten und der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Ich schließe mich dieser Forderung an.
Doch kann ich nicht erkennen, dass es Pläne gibt, dieses Ziel endlich zu erreichen. Dabei wäre ein Halbstundentakt mit dem kommenden Fahrplanwechsel eine dringend nötige Verbesserung für die Pendler zwischen Leipzig und Dresden. Zugleich würde so auch das Problem der kommenden fehlenden Halte der ICEs in Riesa abgemildert bzw. entfallen.
Ich fordere den Verkehrsminister auf, mit dem Betreiber über die überfällige Forderung nach einem Halbstundentakt zu sprechen. Bis dahin braucht es mindestens eine Kapazitätserweiterung der Fahrzeuge, um der wachsenden Fahrgastzahl gerecht zu werden.“
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