Nico Brünler: Windkraft-Getriebewerk sichern – die Staatsregierung muss die Belegschaft unterstützen!

Das Werk des Windkraft-Getriebe-Herstellers Eickhoff Windpower in Klipphausen soll zum Jahresende geschlossen werden. Die Beschäftigten bemühen sich mit gewerkschaftlicher Unterstützung selbst um Ideen, mit denen Investoren für den Erhalt der Fabrik gewonnen werden können. Auch eine Fertigung außerhalb des Windenergiebereichs sei denkbar. Dazu erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Nico Brünler:

„Es wäre eine Katastrophe, wenn das Werk geschlossen und die Arbeitsplätze vernichtet werden würden. Sachsen braucht Zukunftsindustrien mit guten Jobs, die im Bereich erneuerbare Energieversorgung zuhauf entstehen können. Wir begrüßen die Selbstermächtigung der Belegschaft und hoffen, dass sich ein neuer Eigentümer findet. Letzteres ist allerdings nicht garantiert. Wir fordern deshalb seit langem eine Landesgesellschaft mit inhaltlicher Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Sachsen. Sie könnte gefährdete Unternehmen zeitweilig übernehmen, sie stabilisieren und langfristig Belegschaftseigentum entwickeln.

Die Staatsregierung muss aber auch anderweitig unterstützen: Die Windenergie muss in Sachsen endlich stärker genutzt werden. Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt und vor allem dafür gesorgt werden, dass Kommunen sowie die Anwohnerinnen und Anwohner an Anlagen mitverdienen, die erneuerbare Energiequellen nutzen. Die Koalition hat allerdings die nutzbaren Flächen begrenzt, damit die Nachfrage nach Windenergieanlagen abgewürgt und so diesem wichtigen Industriezweig weiteren Schaden zugefügt.“

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